— 377 —
Berge, welche sie zusammensezzen, in auffallender Frisch»erhalten.
Andere Kratere wunlen verhüllt durch gewaltige Hauf-werke von Schlacken, durch Blöcke basaltischer Laven undnnsgeschleiulerte Trümmer durchbrochener Schichten. Einverschlacktes Knäuel ist in manchen Fällen der lezte Punkt,zu welchem Ströme basaltischer Laven sich verfolgen lassen.
O
Mit besonderem Interesse haben wir, auf unsern Wan-derungen durch Auve'fgne, am Ursprünge eines Laven-Stro-mes verweilt, welcher für Verhältnisse wie solche obenbesprochen worden als auffallendes Beispiel dienen kann 5denn auch hier wurden die Zeugen der ersten vulkanischenWirksamkeit durch Schlacken und andere Trümmer ganzunkenntlich. Wir reden von dem Strome , den der Grave-noire * ausgesendet und von seinem muthmasslichen Krater.—• Die Ansichten über die Natur der Strom - Masse sindverschieden. Wir glauben solche für basaltisch halten zumüssen und werden unsere Gründe später darlegen.
Der Kegelberg — vereinzelt am Rande eines granitischenPlateaus auftretend, in dessen Mitte die übrigen erloschenenFeuerberge in zweien einander ziemlich nahen und ungefährparallelen Linien liegen ■— gehört zu den neuen Vulkanen,von denen die Stadt Clermont zunächst umgeben ist. (Wirgebrauchen jenen Ausdruck im Sinne dortländischer Geogno-
* Wir sagen Gravenuire mit II. Lecoq zu Clermont {Ami. de VAu-vergne. Vol. I, p. 305) , da , nach mündlicher Aeussenmg unseresFreundes, diess der richtige Name des Berges ist und beziehen unsauf dessen sein' genaue Angaben über den vulkanischen Kegel undseine Verhältnisse, so wie auf die von ihm und Bouillet veranstal-teten Sammlungen von Gesteinen der Auvergne, deren 1. Lieferungeine interessante Suite hierher gehöriger Belegstücke enthält. —L. v. Buch , dem wir eine, mit Meisterhand verfasste , Schilderungdesselben Berges und seines Stromes verdanken , schreibt Grave-neyre und Ramond (Mem. de tu Classe des Sc. mathemat. et phys.de l’lnstit.; Annees 1813 — 1815,- p. 119) Gravenere.