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gewaltiger Andrang des Feuerig- Flüssigen aus den Tiefen,weniger grosser Widerstand nachbarlicher Fels-Gebilde, be-sonders jener durch welche hindurch die Eruptionen un-mittelbar statt hatten u. s. w. — solche Ereignisse Vorzugs-weise begünstigten. Neue Schlünde mussten sich aufthun,wenn die vorhandenen nicht hinreichten zur Entladung alleraus dem Erd-Innern emporgetriebenen Laven 5 auch dürften,hei weitem in den meisten Fällen, die nächsten Mündungenwieder geschlossen gewesen seyn, erfüllt von der nun er-starrten feuerig-llüssigen Masse.
So findet sich gegen das östliche Ende der Deutschlanddurchziehenden vulkanischen Zone eine ausgedehnte Ablage-
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rung von Basalten, Mandelsteinen, Wacken und Phonolithen,das Böhmische Mittel - Gebirge. In seiner längsten Erstrek-kung, von Latin bis Georgenthal, zieht dasselbe der Reihe pri-mitiver und anderer Fels-Gebilde des Sächsischen Erz-Gebirgesbeinahe parallel *. Kleine Gruppen und einzelne basaltischeund phonolithische Berge umgeben jene grosse Niederlageauf der Böhmischen wie auf der Sächsischen Seite. Sietreten um desto mehr auseinander, je weiter dieselben vonder Hauptmasse abliegen. Auf der Sächsischen Seite desErz-Gebirges findet man eine basaltische Reihe aus der Nähevon Schwarzenberg im südwestlichen Theile bis zum Stolpe-ner Berge gegen N.O. Die erhabensten Stellen, mannichfachgeformte Gipfel, Kegel, Dome, Platteformen, werden durchBasalte zusammengesezt. Von der Stelle an, wo das Thü-ringer Wald - Gebirge eine nordwestliche Richtung nimmt,ändern sich nach Hoff die Felsmassen, aus denen es besteht.Porphyre erscheinen auf dem Rücken und am nördlichen Ab-hänge, Granite längs der ganzen Südseite, und zugleich tretenBasalt- und Phonolith-Kuppen hervor, zuerst bei Heldburg imKoburgischen, sodann weiter gegen W. immer häufiger.
M Kefehstein’s geognostische Karte vom Königreich Sachsen in des-sen geogn. geol. Darstellung von Deutschland. III. B. 1. Heft.