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Lagen; denn viele Phänomene, an basaltischen und andernmassigen Gesteinen wahrgenommen, sprechen dafür, dassdas leztere Kriterium keineswegs als entscheidendes zu ach-ten sey. — Gegen eine mit Ruhe erfolgte Absezzung derKonglomerate aus Wassern zeugen indessen andere Wahr-nehmungen, zugleich darauf hinweisend, dass der Entste-hungs-Akt derselben nicht ganz frei von gewisser Wärme-Einwirkung gewesen. Die Schichten-Kanten des Grobkalkessind, wo er mit vulkanischen Gebilden zusammengetroffen,abgescheuert und zugerundet; Lagen jenes Gesteines, dieganz in der Nähe der Konglomerate sich befinden, siehtman zerrissen und verworfen ( Val Cunella) ; Holztheile, inden Brekzien des Montecchio Maggiore enthalten, erscheinenauf ähnliche Weise umgewandelt, wie in den für uns un-zweifelhaften basaltischen Reihungs-Konglomeraten des Puyde Piqueite bei Clermont, mit welchen sie in dem Gradeübereinstimmen, dass selbst die Rinde ans zeolithischerSubstanz nicht vermisst wird, mir sind am Montecchio Mag-giore Analzim-Krystalle von höchster Kleinheit an die Stelledes Mesotyps getreten und haben das Organische gleichsamdurchdrungen *. — Wir fühlen und wissen recht gut, wassich für und gegen die verschiedenen aufgestellten Beweis-Gründe sagen lässt. Dabei erinnern wir an eine früher vor-getragene Meinung, zu Folge deren alle oder die meistenBasalte dieses Striches von Italien Ergebnisse submarinischerVulkane seyn dürften **.
Den besonders interessanten hierher gehörenden That-saehen hat man endlich jene um Militello im Val di Notobeizuzählen ***. Neben mannichfachen Laven, aus ältesterZeit abstammend, finden sich in vielartigen Lagen junger
,s Von dem Konglomerate des Puy de Piquette und seinen merkwürdi-gen Einschlüssen war früher die Rede S. 223.
Einleitung. S. 68 ff.
*** Antonio di Giacomo, Alti dell’ Accadetnia ßiumia. T. I, p. 81 etc.
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