ISO
vvirfl, neben solcher Thätigkeit weniger und mehr verwik-kelter Wahlverwandtschaften an aufgestiegene Dämpfe undGase zu glauben haben. — Dass die Urkraft der Natur mitWenigem Vieles, mit dem Einfachsten das Mannichfaltigstezu leisten vermöge, dafür bedarf es keiner Beweise. DieAufgabe wird schwieriger und räthselhafter, wenn man,statt an neue Bildungen zu glauben, gänzliche Umwandelungenbereits vorhandener Mineralkörper annimmt. Uebrigens sindwir weit entfernt, das Gesagte auf alle Erscheinungen derArt ausdehnen zu wollen. Manche Einschlüsse sind ohneZweifel von aufsteigenden feuerig-flüssigen Massen, oder vonströmenden Laven umwickelt worden. Sie verrathen diessdurch ihre Geschiehform n. s. w.; allein solche Thatsachengehören im Allgemeinen keineswegs zu den häufigen.
Finden wir nicht für viele Fälle ein genügendes Anhal-ten hei Vergleichungen mit den Phänomenen heutigen Taffesnoch wirksamer Feuerberge? Es kann nicht befremden dassnebemlem Uebereinstiinmenden auch gewisse Anomalieen sichzeigen. Durch solche Eigentlüimlichkeiten werden die vul-kanischen Katastrophen sehr verschiedener Zeiten mehr oderweniger charakterisirt. Dieses liegt in der Natur derSache, im Mannichfaehen wesentlicher und zufälliger Um-stände von denen wir solche grossartige Ereignisse verge-sellschaftet sehen, oder deren Anwesenheit, deren Mitwir-ken wir durch Schlussfolgen zu vermuthen und zu ahnenuns berechtigt achten dürfen.
Die Dämpfe, auf welche wir hinweisen, müssen vielar-tige Mineral-Substanzen, oder die Urstoffe zu deren Bildung,im Zustande der Lösung u. s. w. enthalten haben. Der Beweisdafür ergibt sich aus Beobachtungen und Versuchen, die,zumal in neuester Zeit und mit vermehrter Sorgfalt, vonII. Davy Monticelli, Covelli, Scrope, Daubeny u. a. For-schern an Fumarolen und mit Dämpfen, in der Nähe thätigerFeuerberge aufgefangen, angestellt worden. Während dieaus weiten Laven - Spalten in gewaltiger Menge entweichen-