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fragte, welches neuerdings mehrfach empfohlen worden, wa-ren nicht nur in erwähnter Hinsicht sehr befriedigendeResultate zu erwarten, sondern man durfte hoffen, für dievorgenommenen Wiegungen, besonders für jene der Mandel-steine und Schlacken eine Kontrole durch dasselbe zu erhal-ten. Das Ergebniss einer, in Gemeinschaft mit meinem, inphysikalischen Dingen so wohlerfahrenen, Freunde ange-stellten Reihe von Experimenten war indessen keineswegsgünstig. Jeder einzelne Versuch schien zwar sehr genaue Re-sultate geben zu wollen, da die zu messenden Grössen Stun-denlang unverändert blieben; allein demungeachtet war esunmöglich, die erhaltenen Werthe in genügende Ueberein-stinnnung zu bringen. Nicht abgeschreckt durch dieses ersteMisslingen, entschlossen wir uns drei möglichst genaue Wie-gungen der nämlichen Substanz —• basaltische Aschevon einem Auvergner Vulkane, im Aeussern der Laven-Asche vom Aetna und Vesuv sehr ähnlich — vorzuneh-men , um vorläufig aus der Uebereinstimmung derselben aufdie zu hoffende Sicherheit der Resultate schliessen zu kön-nen. — Ich gestatte mir die wörtliche Mittheilung des vonmeinem verehrten Kollegen Muncke in dieser BeziehungNiedergeschriebenen.
„Bekanntlich besteht das Stereometer aus einem luftdichtverschliessbaren Gefässe mit einer in Quecksilber herabge-henden Röhre , in welche die Luft des leeren und des mitdem Pulver zum Theil ang-efiillten Gefässes durch eine in dieHöhe gehobene gleich lange Quecksilbersäule gleiclnnässigausgedehnt wird, so dass man aus dem ungleichen Raume,welchen sie pi beiden Fällen in der kalibrirten Röhre ein-nimmt, auf den Inhalt des leeren und des mit Pulver zumTheil erfüllten Gefässes schliessen kann. Nach der Formel,welche ich * für den Fall aufgestellt habe, dass Luftdruck undTemperatur sich während des Versuches nicht ändern, ist
* Gkhj.er’s phys. Wörterbuch Th. I. S. 39G.