164
I. für den A u g i t:
a + bo
Q nflo
A *;
II. für das Feldspat hige: C U 6 — — = 2,592 == B * **;
III. für den Gelialt an Magnet- oder Titan eisen:
g + h + 1 = 4,910 = C3
so würde die spezifische Schwere eines solchen Basaltes seyn :
= 3,575.
n J
Zu bestimmteren Resultaten wird man geführt durch die An-nahme :
10 A + fi B +.y =
23 ’
und ein solches Verhältniss vorauszusezzen, darf man sichdurch mehrere Gründe berechtigt achten: das Augitischeerscheint, wie alle Erfahrungen darthun, als die dichtenBasalte vorzugsweise charakterisirend; das Feldspa-t h i g e ist stets mehr zuriickgedrängt, und wo dasselbe auf-fallender hervortritt haben auch Aenderungen in der Eigen-schwere statt, auf die wir sogleich zurückkommen werden;die bei mechanischen Zerlegungen sich ergebende Mengevon Eisenoxydul ist, in gewöhnlichen Fällen, nur sehr ge-ring u. s. w.
Von einer andern Seite solche Verhältnisse betrachtet,tritt in den meisten dichten Basalten der Olivin so
* L. v. Büch bestimmte die spezifische Schwere vollkommener Augit-Krystalle von Jhi/aure und aus Gross-Canaria zu 3.238. ’
** Denn bei dichten Basalten lässt sich, ohne chemische Analyse, beiweitem in den meisten Fällen nicht angeben, ob Feldspath, La-brador oder Feldstein in deren Gemenge aufgenommen wor-den. — Nach L. v. Buch : s Wiegungen gaben sehr reine Adular-Krystalle als normale Eigenschwere des Feldspat!) es bei einerTemperatur von 17° cent. = 2,558, ein Gewicht, das von unsererMittel-Schwere nur wenig abwcicht.