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beiden Stellen dieselbe Felsart aus den nämlichen Menge-Theilen zusammengesezt erkennen.
So zeigen sicli die doleritischen Gang - GebildeSchottlands, namentlich jene der Insel Arran, im Innern mehrkrystallinisch und gröber von Korn, während sie, nach denWandungen hin feinkörniger, dichter, scheinbar gleichartig,mit einem Worte basaltisch werden.
Necker - de - Saussure verdankt man die erste Entwicke-lung des Bedeutungsvollen dieser Phänomene *. Allein schonviel früher wurde der unmittelbare Zusammenhang zwischenBasalt und Grünstem (Dolerit) durch Werner dargethan **und mehrere Beschreiber des Meissners erwähnten der Tliat-sache als eines entscheidenden Beweises für die neptunisclieBildungsart der Basalte.
Nach Henslow gehört es zum Charakter doleritischerGänge auf dem Britischen Eilande Anglesea, dass ihre Masse,in der Mitte am meisten krystallinisch , stets dichter wird,je näher sie dem begrenzenden Gebirgs - Gestein, besondersdem Thonschiefer befindlich ist.
Aehnliche Erscheinungen nahm Marasciiini an Dolerit-Gang-Gebilden in der Provinz Vicenza *** wahr und Macken-zie an jenen der Insel Vidüe f.
Auch die basaltischen Gänge des Somma - Berges zeigen,mit Ausnahme eines einzigen — es ist der durch Sahibändervon Glas - Lava kenntliche Gang am Primo Monte — solcheThatsachen ungemein schön und deutlich, wie Necker-de-Sausscre berichtet.
Endlich wurden übereinstimmende Phänomene an man-
* Voyage <i)i Ecosse a. m. 0. — In der Sammlung des Hin. Neckerfindet man , wie uns eigene Ansicht belehrte, ungemein unterrich-tende Handstiicke , die er aus Schottland mitgebracht, als Belegefür jene denkwürdigen Thatsachen.
Theorie der Gänge. Note zu §. 49, S. 79.v '’" Sagi/io yeol. sulle formazioni delle rocce del Vicentino. P. 35.
+ Travels in the Island of Iceland. 2 d edit. p. 367.