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Die Eifel.
Dass wir diesem Bedeutung-vollen Landstriche, von ur-alten feuerigen Prozessen Zeugniss gebend, einen besondernAbschnitt einräumen, wird keiner Rechtfertigung bedürfen.
Die Eifel wurde s]kit gründlicher geognostisch erforscht;ein Umstand, der um so mehr zu bedauern, da jenes Ge-birge .—. mit so manchen Stellen, welche wesentlichereBedingungen der Vulkanität, Feuerschlünde und Lavenströmedeutlich wahrnehmen lassen *, wo wir in Thermen und Mo-fetten noch Regungen vulkanischen Thätigseyns erkennen —in nicht viel geringerem Grade als die Auvergne ** geeignet
"Unverkennbare Laven-Ströme sahen wir in der Eifel im Ganzennicht sehr häufig;. Bei vielen Ueberbleibseln basaltischer Ausbrüchesucht man dieselben vergebens, oder sie sind mit Sicherheit nicht weitzu verfolgen ; spätere Natur-Ereignisse haben die bestandenen For-men in dem Grade entstellt, dass über das frühere Verhältniss kei-neswegs leicht zu entscheiden ist.
""Eine Vergleichung der Vulkane beider Landstriche hat Graf Mont-losier geliefert (Noeggerath, das Geb. im Rhcinl. Westph.; I. B.S. 101), und viele anziehende Bemerkungen, diesen Gegenstand be-treffend, verdanken wir Steiningern. (Erloschene Vulkane in Süd-Frankreich. Maynz; 1823.) Unter andern heisst es bei lezterm Schrift-steller S. 237 : „die vulkanischen Gcbirgs-Formen in Süd-Frankreichsind denen der Rhein- und der Mosel - Ufer analog, und hängenüberhaupt von den verschiedenen mechanischen Umständen ab, wel-che im Gebirge die Eruptionen begleiten können. Maar-Formen sindin Frankreich so häufig, wie in der Eifel; die trockenen Kratcrcn sinddort gebildet wie hier : nur fehlen die schönen Becher-Kratere mitLava-Ausflüssen aus ihrer Basis, wie'am Pariou, den vulkanischenDistrikten am Rheine , und in Frankreich findet man die solidenBasalt-Kegel selten, während sie unter den alten Basalten in Deutsch-land sehr gewöhnlich sind; dort sind grosse Basaltstrome häufig,hier nicht. Glasige Lava - Bildungen fehlen, mit der kleinen Aus-nahme am Munt-Dure, in Frankreich, wie in der Eifel, und in derganzen Auvergne , im Vivarais und Velay ist keine einzige Bims-stein-Bedeckung, gleich jener des Maifeldes; ein Stück Bims-stein ist im ganzen Frankreich eine Seltenheit u. s. w.“— Der leztern Behauptung müssen wir widersprechen. Es gilt alsbekannte Erfahrung: dass Gebirge, in welchen Trachytc auftreten,den Bimsstein in der Regel nicht vermissen lassen, und gerade die