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Es liegt uns die Pilieht ob, indem wir unsere Betrachtun-gen weiter und bis zur neuesten Zeit fortsezzen, noch andereDeutsche Gebirgsforscher namhaft zu machen, welche umgenauere Kenntniss basaltischer Beziehungen sich wahresVerdienst erworben und die ohne Ausnahme als Anhängerund Vertheidiger der vulkanischen Lehre zu betrachten sind.
So konnten Keferstein’s antiquarisch - geognostische Un-tersuchungen über den Basalt nicht anders als sehr willkom-men seyn. Er lieferte — gerade zu der Zeit, da man auchin Deutschland mehr allgemein anfieng die vulkanistische Hy-pothese des Basalt - Entstehens mit kälterer Ueberzeugungzu prüfen — eine Geschichte dieser Felsart seit der Wieder-herstellung der Wissenschaften ; er zeigte, wie die verschie-denartigen Meinungen und Ansichten sich entwickelt undausgebildet und womit sie unterstüzt worden, wiess auf vieleBeobachtungen hin, die in solchem Betreff von besondererWichtigkeit sind, urid deutete das End - Resultat jener man-nichfachen Bemühungen an *. Später durchwanderte derthätige Geognost das westliche Deutshland, besonders dieRhön, die Gegenden am Rhein, das Siegen'sehe und Hessen.Er lieferte manche Erfahrungen, von denen im Verfolg Er-wähnung geshehen soll **.
Göthe, im allumfassenden hohen Geiste, theilte Natur-Betrachtungen mit, die besondern Antheil erregen mussten.So fand er sich veranlasst in Absicht des problematischenKammerberges bei Eger , welcher öfter besucht und dessenProdukte gesammelt wurden, von der altern Meinung, die
-'Beiträge zur Geschichte und Kenntniss des Basaltes und ihm ver-wandter Massen. Halle ; 1819.
** Geognost. Bemerk, über die basaltischen Gebilde des westlichenDeutschlands u. s. w. Halle ; 1820. — Auch die allgemeinen und be-sonderen geologisch - geognostischen Arbeiten Keferstein’s überDeutschland — Deutschland geognost. geolog. dargestellt u. s. w.,eine Zeitschrift welche seit 1821 erscheint und bis jezt zu sechsBänden angewachsen ist — enthalten nicht wenige werthvolle Be-merkungen und Hinweisungen.
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