Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
Seite
61
Einzelbild herunterladen
 

Gl

gen; es ist hier nicht der Fall, welcher bei ältern Alluvionenin andern Gegenden Europas eintritt und bei den von Strö-mungen und Finthen herbeigefiihrten Verwüstungen, Ereig-nisse, die aus weit früherer Zeit abstammen dürften.

Wir sind, ohne unsere Zusammenstellung für erschöpfendnusgeben zu wollen, weitläufiger geworden bei den litterä-rischen Nachweisungen über Auvergne, als unsere irspriing-liclie Absicht gewesen. Allein kein Land in Europa ist soreich an gewichtigen Thatsachen, wie jene Provinz ; auf siebezog man sicli stets , wenn vom vulkanischen Ursprünge ba-saltischer Gebilde die Rede war ; die Auvergne ist das Land,welches so viele Geognosten zur wahrhaften Ansicht dex*Dinge gebracht: darum möge es zu gut gehalten werden,

wenn wir die uns gesezte Grenze überschi'itten.

Velay und Vivarais.

Nicht minder denkwürdig und lehrreich als die Auvergne,in Beziehung auf das Studium basaltischer Felsmassen undihrer Veidiältnisse, sind zwei nachbaidiche Gebirgs-Gegenden,die wir bei*eits namhaft gemacht, Velay und Vivarais.

Das Velay , wohlbegrenzt und von gewisser Unabhängig-keit in Bezug auf seine geognostischen Phänomene, hatSüsswasser-Gebilde, Ablagei'ungen von Mergel, Gyps undKalk, durch fossile Ueberbleibsel in Absicht des Entstehungs-Zeitraumes genugsam bezeichnet und durch, in ihnen enthal-tene, Gebeine von Viei'fiissein jenen der berühmten Gyps-Briiche des Montmartre ähnlich *. Diese Foi'mationen zeigen

O

sich bedeckt von Feuer-Erzeugnissen der verschiedenstenArt und höchst ungleich was ihre Ausbruchs - Pei'ioden be-

* Von dem, was Al. Brongniart in Betreff der tertiären Formationendes Velay gesagt, wird aii anderer Stelle die Rede seyn.