Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
Seite
34
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gebracht und dem Feuer eines grossen Reverberir - Ofens aus-gesezt. Nach kurzem Zeit-Verlauf waren die Massen geflos-sen und wallten stark auf. Schnell abgekühlt, lieferten die-selben schwarzes Glas von ziemlich gleichartigem Bruche. Beilangsamer Abkühlung erhielt man eine etw r as krystallinischeSubstanz, rauh im Bruche, mit zahllosen schimmernden Blätt-chen durchmengt, und in den Blasenräumen hatten sich kleineKrystalle erzeugt. Spätere Versuche führten zu noch genü-gendem Resultaten. Die aus der Schmelzung und darauferfolgtem schnellen Abkühlen verschiedener Gesteine hervor-gegangenen Gläser wurden abermals einer Temperatur vonungefähr 2S° Wedgw. ausgesezt ; nun ergaben sich krystalli-nisch - körnige Massen mit ausgebildeten Krystallen in denBlasenräumen * *.

Halls schöne Erfahrungen, dass man, je nach der ver-schiedenen Art des Erstarrens, aus geschmolzenen Basalten,Doleriten, oder aus Laven neuerer Vulkane, Gläser odersteinichte Massen mit krystallinisehem Gefüge erhalten könne,wurden durch Gregor Watt wiederholt. Ihm verdankt maneine Reihe wichtiger Versuche nach bei weitem grösseremMassstabe **. Auf die jenem Gegenstände verwandten werth-vollen Arbeiten von Lewis, dArtigües Guyton -Morveau,

2. Lava von Santa Venere oberhalb Ptedhnonte, auf dem Nord-Abhänge des Aetna. Audi diese Lava wurde von ICeneddy analy-sirt.

3) Sehr blasige (doleritische?) Lava mit eiiigemcngten Olivin-Theilchcn aus Island. Sollte diess nicht der Dolerit von Ham-mersßord im östlichen Island scyn, dessen wir in der Charakt. derFelsart. S. 125 gedacht? die angegebenen Merkmale stimmen ganzüberein.

Besonders deutlich war die Erscheinung bei der erwähnten Lava vonStil. Venere.

** Phil. Transact. of the R. Soc. of London. 1804. P. II, p. 279 etc.