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finden wir ungemein scharfsinnige Entwickelungen, gegrün-det auf treue Beobachtungen; sie sind mit allen Vorrechtenausgestattet, welche Originalität und Meisterhaftigkeit verlei-hen. Feuer ist das wesentlichste, das kraftvollste Wirkendedieser Theorie, welche, ein weites Feld begreifend, auf Ge-sezze hinweiset, die früher nicht geahnt worden und auf einenvielartigen Einfluss von Umständen und Verbindungen, die somanche Voraussezznngen enthält, scheinbar im Widerspruchemit gewöhnlichen Erfahrungen, dass man sich zuerst mehrzurückgeschreckt sah, als angezogen durch die neue Lehre,und ihr Werth nur von Wenigen erkannt wurde.
Salisbury Craigs und Arthur’s Seat * und alle nachbar-lichen Berge und Hügel um Edinburgh , diese unversiegbarenQuellen lehrreichster Nachforschungen, diese Gegenstände,welche die Aufmerksamkeit der Geognosten so sehr in An-spruch genommen, dürften, aller Wahrscheinlichkeit nach,die ersten Grundziigfe zu der so erfolgreichen Theorie dar-geboten haben. Ueberall, wo in der Nähe von' EdinburghSandsteine und doleritische Gang-Gebilde in Berührung kom-men, sah man augenfällig, dass jene Felsarten unter solchenVerhältnissen Aenderungen erlitten hatten, dass sie durchdie Dolerite erhärtet worden. Hutton’s prüfendem Blickekonnte die Bedeutungs - volle Thatsache nicht entgehen. Erfand in ihr die gültigsten Beweise für den feuerigen Ursprungdes Whinstone und mit dem ungewöhnlichen Scharfsinne, wel-cher das Ganze seiner Schriften bezeichnet, unterliess ernicht, seine Beobachtungen zu verallgemeinern und Phäno-mene , die sich ihm zuerst nur in der heimathlichen Gegenddargeboten, in ein solches Licht zu stellen, dass sie seinemLehrgebäude die wesentlichsten Dienste leisten mussten. Er
* Die neueste Schilderung von Arthur’'s Seat erhielten wir durch zweischarfblickende und bedächtige Deutsche Gebirgsforscher, dieHerrn v. Oeynhausen und v. Dechen (Karsten, Archiv f. Min.II. B. S. 187 ff.)