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digkeit dex’ basaltischen Gebilde Sachsens, und eine solcheSchlussfolge muss als vollkommen gerechtfertigt gelten. DieBasalte können nur jüngern Ursprungs seyn als alle Gesteine,über denen sie ihre Stelle einnehmen ; es müssen dieselbenfolglich nicht nur neuer seyn als Granite und Gneisse , son-dern selbst von späterem Entstehen wie Thon und Grufs, dasie auch Ablagerungen solcher Art bedecken. Die BasalteSachsens zeigen sich unabhängig von den Felsarten, welchedieselben tragen ; sie erscheinen bald diesen bald jenen Ge-steinen vielartigster Natur aufgesezt, während ihre Beschaf-fenheit sich überall gleich bleibt, während sie stets durch dienämlichen Merkmale ausgezeichnet sind, folglich ohne alleBeziehung zu ihren Unterlagen.
Aber der Schluss: die Basalte seyen Bodensäzze vorzeitigerMeere, Niederschläge aus einer Auflösung von welcher einst dasganze Land bedeckt gewesen : dieselben Wasser hätten — wienamentlich am Scheibenberger Hügel — zuerst den Sand ange-schwemmt, sodann den Thon darüber äbgesezt und auf diesem,nachdem eine allmähliche Aeiulerung ihres Wesens vorgegan-gen, Wacke und endlich wahren Basalt abgelagert; ein solcherSchluss konnte nur aus voi’gefassten Meinungen entspringen. Wirbilligen, dass Werner die Berichte der meisten Gebirgsforschereiner frühem Zeit, jene, die bekannt waren, w'ie der grosseMann seine Laufbahn begann, als er sein Lehi*-Gebäude schuf,
des Basaltes auf Kuppen vorzüglich hoher Berge.) — A. a. 0. S.261 ff. (Bemerkungen zu Faust’s Nachrieht von dem auf dem Meiss-ner über Braunkohlen liegenden Basalt.) — Magaz. für d. Naturk.Helvetiens von Hoepfner; IV. B. S. 239 ff. (Erklärung des Ent-stehens der Vulkane durch Entzündung mächtiger Kohlen-Schichten,Beitrag zur Naturgeschichte des Basaltes.)— — Früher hatte Wer-ner in seiner „ kurzen Klassifikation und Beschreibung der Ge-birgsarten“ die Basalte den primitiven Gesteinen beigezählt. — DenBasaltberg bei Stulpen untersuchte Werner 1776, den ScheibenbergerHügel 1787. Vollkommen übereinstimmende Verhältnisse mit lezte-rem wollte Eversmann schon 1784 am Arthur’s Seat bei Edinburghbeobachtet haben. (Bergmann. Journ. 1789 ; I. B. S. 485 ff.)