bracht wurde, verdiente die Aufmei’ksamkeit der Naturfor-scher nicht, ja es stand dem Fortschritt wahrhafter Ansichtenim Wege. Es waren Seltenheiten, Zufälligkeiten, an welchesich keine der Vulkan-Theorie wichtige Schlussfolgen knüpfenliessen. Nur Dolomieu’s Sammlungen würden hierin eineAusnahme gemacht haben, wenn er bei Reihung seiner Stückemehr einer systematischen geognostischen Ansicht, als mine-ralogischen Verhältnissen gefolgt wäre, durch welche dieExemplare w r eit zerstreut und der Aufsuchung geognostischerAnalogieen entzogen wurden *. Schlacken, in der Nähe vonKratern aufgenommen , oder von der Oberfläche von Laven-strömen , waren keineswegs geeignet richtige Begriffe vondem vollkommen steinartigen Gefüge zu erwecken, wie sol-ches feurig - flüssige Massen beim Erstarren fast stets imInnern annehmen. Die Laven-Natur darnach beurtheilen,hiesse, wie Cordier so treffend sagt, über ein Metall nachseinem Oxyd, oder über das Wesen einer Flüssigkeit nachderen Schaum entscheiden wollen **.
Neben jenen allgemeinen und besonderen Uebereinstim-mungen treten nicht minder wesentliche Anomalieen auf,basaltische Gebilde und die Produkte neuerer Feuerbergescheidend.
Wir wollen auf diese für uns sehr wuchtigen Verhält-nisse zurückkommen, wenn im Verfolge von der muthmasslichenUnmasse der Basalte, so wie von den Einschlüssen die Redeseyn wird, welche diese Gesteine enthalten. Es wird sichsodann zugleich der Beweis ergeben, dass die von der neptu-nischen Schule aufgestellten Merkmale, eine Unterscheidungder Basalte und der im engeren Sinne sogenannten Laven be-gründend, keinen, oder nur einen höchst untergeordnetenWerth haben.
* L. v. Buch, Abhandl. d. K. Akad. d. Wissensch. in Berlin für 1812und 1813. S. 130.
** Joiii-ii, de Phys. V. LXXXIII, p. 137.