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1 (1832)
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nomene. Eine Wahrheit, welche vor mehr als drei Jahr-zehenden bereits von Strange und Dolomieu ausgesprochenworden * und für die, seit dem Verlaufe jener Zeit, nochzahlreiche Gründe sich dargeboten. Die meisten Fenerberge,deren Katastrophe die Geschichte nachzuweisen vermag,haben ihre Höhe und das Gewaltige ihres Umfangs durchfortwährende Ausbrüche errungen, auch wenn dieselbengegenwärtig nicht mehr brennen und schon seit Jahrhun-derten unthätig waren. Nicht so ist es mit den Schlünden,welche basaltische Massen ergossen, mit den Spalten, ausdenen sie zu Bergen emporquollen; hier dürfte in den mei-sten Fällen nur eine Eruption aus derselben Mündung, nurein Auftreiben aus der nämlichen Weitung stattgefundenhaben. Um die Feuerberge in Italien und auf Siciliensieht man Asche, Schlacken und nicht zusammenhängendeAuswürflinge jeder Art über einen beträchtlichen Raum ver-breitet. Es wurde durch diese losen Stoffe ein neuer Bodengeschaffen, auf welchem die Lava-Ergüsse sich ausdehnten.Jede spätere Eruption bedeckte mit ihren Erzeugnissen diefrühere, und so vermag man gewöhnlich weder die wahrhafteNatur der von vulkanischen Gewalten durchbrochenen Fels-Gebilde , noch jene der Gesteine, auf denen sich die Feuer-Produkte zuerst ablagerten, mit einiger Sicherheit zu bestim-men. In Auvergne zeigen sich uns viele Lava - Ergüsse,basaltische und andere, über Granit-Boden ausgebreitet', überSüsswasser-Kalk und Diluvial-Ablagerungen. Man findet sie inunmittelbarer Berührung mit diesen Massen; das ganze Ver-hältniss ist augenfällig, kein Zweifel kann rege werden. Ingrossen Zügen erkennt man den Weg, welchen die vulkani-nischen Ströme genommen, von ihrem Urspininge an bis zum

* Jourii. des Mines. Nr. 41, p. 395. Strange sagt ausdrücklich :selbst eine flüchtige Reise durch Auvergne, Velay, oder durch dieVcnetianischen Provinzen sey lehrreicher, als ein siebenjährigerAufenthalt ai£ Russe des Aetna oder des Vesuv.