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Und die manniehfachen Ansichten in solcher Beziehung vonden ausgezeichnetsten Forschern unserer Zeit ausgesprochen,gaben der Geschichte der Basalte höhere Bedeutung und ver-liehen zugleich allen Gebirgszügen und Landstrichen, in de-nen ihre Massen auftreten, einen eigenen Grad von Interesse.Diese vieljährigen Untersuchungen dürfen nicht als blosseFolge des Ungleichen in Meinungen und Ansichten gelten;sie zeugen dafür, wie wichtig man mit gutem Grunde dieSache genommen. Auch hat die Zweifel-Lehre der Wis-senschaft Gewinn gebracht; denn Parteylichkeit für dieseoder jene Ueberzeugung ist es ja gerade, was oft am mei-sten zum Thätigseyn anregt. Im Bestreben jene Theorieenzu beweisen, oder zu widerlegen, wurden Thatsachen inMenge ans Licht gefördert, die man ausserdem vielleicht
verwickelte and schwere Frage: Was ist Basalt, ist er vul-kanisch, oder ist er es nicht? Sie beabsichtigte neben einergenauen Untersuchung des in Betreff seines Ursprunges so zweifel-haften Gesteines, zugleich die sorgsame Durchsicht Alles dessen,was früher über die Entstehung der Felsart gesagt worden. DieEntscheidung, ein ehrenwerther Beweis für die Unparteilichkeitder Richter, die dem vulkanischen Glauben mehr zugethan schienen,war gegen die Hypothese ausgebrannter Feuerberge: Widenmznn’sAbhandlung, die Nicht-Vulkanität des Basaltes entwickelnd, erhieltden Preis und Voigt’s Schrift, mit dem vorbedeutenden Motto : qiiaepraesenti opusculo desunt, stippleat aelas, wurde das Akzessit zuer-kannt. Beinahe zwei Jahrzchende später, 1804, wählte die Gesell-schaft Natur-forschender Freunde in Berlin den Gegenstand nochmalszur Preisfrage. Die Natur des Basaltes und der damitverwandten Gesteine sollte gründlich geschildert, be-friedigende Aufschlüsse darüber beigebracht und dieUnrichtigkeiten in jeder der bisherigen Vorstellungs-Arten aufgedeckt werden. Olrwohl nun, wie nicht zu verken-nen , seit der Zeit in welcher der Verein zu Bern über Natur undEntstehung» - Weise basaltischer Gesteine nähere Aufklärung ver-langte, die Geognosie bedeutend vorgeschritten, viele Erfahrungengesammelt und manche Beobachtungen mitgetheili worden, so fandsich dennoch, wie wir aus sicherer Hand wissen, auch nicht eineinziger Bewerber, selbst als die Berliner Gesellschaft im Jahre1811 ihre Aufgabe erneute.
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