IX
gewagte gelten dürften, so geschah diess nicht mitdem Vorsazze Aufsehen zu erregen. Der Gangmeiner Untersuchungen und Betrachtungen mögeJeden, der Einreden und Widerlegungen beabsich-tigt, auffordern, den nämlichen Weg einzuschlagen,jenen der im Bereiche naturwissenschaftlicher Leh-ren als der einzige fördernde gelten muss.
Durch guten Willen und besondere Tbeilnahmevieler achtbaren Gebirgsforschcr und Chemiker, meistBefreundete aus früherer Zeit, wurden mir für dieseArbeit reichliche Beiträge. Ich habe nicht unter-lassen, im Buche seihst alle Belehrungen anzuerken-nen, welche ich auf solchem Wege empfangen.Viele Mittheilungen — ich sage diess nicht ohnedas freudigste Bewusstseyn — wurden mir durchdie dauernd wohlwollenden Gesinnungen vormaligerwerther Zuhörer; von Allen nenne ich hier nur mei-nen Gefährten auf den um der Basalte willen unter-nommenen Wanderungen, meinen Schwager R. Blum.
In Absicht der Ueberlieferungcn fremder Er-fahrungen und fremden Urtheils sey mir die Bemer-kung vergönnt, dass ich zu den Auszügen, die hinund wieder gegeben worden, durch mehrere Ur-sachen mich bewogen sähe. Die Schriften, welchezu Rath genommen wurden, sind, wenigstens vielevon ihnen, nur im Besizze Weniger und mancheso selten, dass man sie in sonst wohl ausgestatte-ten Bücher - Sammlungen vermisst. Die Leser dürf-ten darum durch unsere Vermittelung Manches nichtungern empfangen, was sie aus erster Hand zuerhalten beschwerlich finden würden. Ich habe,stets bemüht mich aus den Quellen selbst zu un-