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Dritter Band (1833) M bis R
Entstehung
Seite
676
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V76 Luittkt Quoy

anzulegen, erhielt Q. den Auftrag, eine Reift in das Ausland zu machen, um dieberühmtester, Ooservarorien in England und Frankreich kennen zu lernen und astro-nomische I'.strumertte zu bestellen. Die Sternwarte, der er noch immer vorstehl,hatindeß seir der Revolution sehr gelitten, da mehre Instrumente durch die, Lür-kicher unter Rogier zerstört woroen sind, und die Regierung noch nichts'.gethan hat,den Verlust zu.ersetzen. Q. hat auß.r »rühren ausgezeichneten Beiträgen physika-lischen unv astronomischen Inhalts zu den .Memoircs" der Akademie zu Brüssel,deren Mitglied er ist, sich vorzüglich durch seineAstronomie elementüire" (Pg-ris 1826) und seinePosition« lte jrh)8!czue, ou r^snme ti'ua cours t!e ^h^sitjuetzenerule" (Brüssel 182h) bekannt gemacht. In Verbindung mit Garnier be-gann er 1827 eine Zeitschrift:OirreLpoinlLnce martrömntchue et pd^schne",d.e er später allein sortfttzte. Zum Secrerair der statistischen Commission ernannt,sammelte er reichhaltigen Stoff zur Statistik der Niederlande, den ec in seinem,Memoire sur les lois ües nalsssnces, t-l eie !a mottulite" (Brüssel 1825, 4.)und in seinenlleeherclles sur la pozmlation, le» nuissunces, le» steees, les pri-soos, les stepots eie meuriieite etc. ckans le rozmmae ries (Brüssel

1827^ verarbeitete.

Du inet (Edgar), französischer Literat, wurde um 1802 geboren, be-gann seine Studien in Paris, besuchte bann in Heidelberg die Vorlesungen Creu-zer's, überftpte Herder'sIdeen" ins Französische und wurde inmitten seiner Sru"dien nach Paris berufen, wo ihm das Institut auf Dege'rando's und Cousin'S Em-pfehlung den Auftrag gab, als Archaolog an der wissenschaftlichen moreotisch.nCommission Theil zu nehmen. Nach seiner Ankunft in Griechenland beschäftigtesich Q. weniger mit Archäologie als nm Naturwissenschaft und dichterischer Be-schreibung der Landschaften. Anstatt den Zeichner Dubois, oer kein Griechisch ver-stand, an der Küste bei den Nachgrabungen ;u leiten, durchschweifte L. das Bin-nenland und drang, nicht ohne Gefahr, nach dem von Türken besetzten Athen vor,c> gne übrigens irgendwo Nachgrabungen anzustellen. Nach Frankreich zurückgekehrr,schrieb er ein ausführliches Werk:.De latilrece mo,lerne et ffe ses rupports avecl'nnticjuite" (Paris 1880,.2. Ausg. 1882),.woraus die.Romantiker und Statisti-ker mehr lernen als die Archäologen. Während die'Regierung, die vorige und jetzige,ihm einen Iahrgehalt bezahlte, um seine Untersuchungen üder^Griechenland fortzu-setzen, legte sich Q. plötzlich auf bas Studium der Poesie des Mittelalters, und ließ inderVlH^uc ^ tUs" «inen Aufsatz drucken, worin er nachzuweiftn suchte, daß dieFranzosen bisher manche Schätze der pariser Biblwthek gänzlich überiehen hätten;man widerlegte ihn jedoch durch die Hinweisung auf em vor wenigen Jahren er-schienenes Heft deslouritiU lies sav-ms", worin seine vermeintlichen Ent-deckungen bereits milgetheilt waren. Durch diese Kritik wurde Q. des Studiumsder Poesie des Mittelalters überdrüßig, und beschäftigte sich, immer noch Mitgliedder moreotischen Commission, mit Politik, freilich nicht mir den politischen Ange-legenheiten Griechenlands, sondern mit den deutschen Verhältnissen. SeineFlugschriftI7A1Umiigne ct !a rev,»Intimi" (Paris 1882) hat den Hauptfeh-ler, daß sie, für daS größere Publicum bestimmt, zu unverständlich abgefaßt ist; Q.zeigt sich aber allerdings aufgeklärter über die Verhältnisse und Wünsche Deutsch-lands, als viele andere französische Schriftsteller. Er reiste 1882 nach Italien,um Materialien zu eurem Werke über die bildende Kunst zu sammeln. (15)

Duoy (Jean Rene Constanc) hat seither stets in Gesellschaft seinesFreundes Joseph Paul Garmard, welcher wie er Ngturforscher und Arzt in derfranzösischen Marine ist, Reisen unternommen und seine Beobachtungen verarbeitet.Das besondere Fach Beider ist die Zoologie, und in dieser haben sie auf ihren Reisenum die Welt bedeutende Entdeckungen genn.chl. Zuerst bealeiteten sie l8l0denCa-puain Freyciuct auf ftiner Entdeckungsreise, g..d<n hern .ch in ein,»iFoiiobande die

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