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Wahl derselben. Giebt es nicht ganz- der nicht sehr viel Abweichungen von
lieh gleichgültige Wörter, so verstat- den gewöhnlichen grammatischenRe-
!et doch dicWendung, die einem des gcln, blos des Wolklanges halber
bessern Klanges halber gewählten vorkommen. Man dürfte nur alle
Worte die gesuchte Bedeutung giebt, diese Falle sammeln, so würde man
gar oft eine Wahl. Und wenn auch sehen, wie vielerlei) Mittel es giebt,
diese gar nicht statt hatte, wenn ein den Ucbclklang cinzeler Wörter zn
mmder wolklmgendes Wort ausNoth verbessern. Hieher gehört auch, was
zu wählen wäre, so kann es allemal wir über den Klang derWörter, und
so gestellt werden, daß es dem guten über das unangenehme Zusaminen-
Klang keinen merklichen Schaden stoßen einiger Buchstaben anderswo
lhut. angemerkt haben *).
Man muß sich nur dafür in Acht Eine zu öftere Wiederholung der«nehmen, daß nicht Wörter von selben, oder ähnlich klingender Wör-schlechrcm Klange da stehen, wo der ter, besonders gleicher Endungen,oratorische Accent liegt, sondern da, ist des Wolklanges halber so vielwo der Ton sinkt, und die Bewegung möglich zu vermeiden. Ersodert esleicht und schnell ist. Man muß sich die Norhwcndigkeit, ein Wort in ei-hüten, harte Sylben aufharte folgen nein kurzen Umfang der Rede mehr-zu lassen. Ist irgendwo eine Sylbe mal zu brauchen, so muß man dar-von harter oder schwerer Aussprache auf sehen, daß. das Unangenehmeunvermeidlich, so geht es doch fast derWiederholungdurch dieMannich-allemal an, die Aussprache derselben faltigkeit des Rhythmischen in dendurch eine vorhergehende, oder nach- verschiedenen Sätzen, da es ver-folgende fchikliche Sylbe sozucrlcich... kommt, verbessert werde,lern, daß das Rauhe oder Schwere Wir müssen aber nicht unbemerktfast unmerklich wird. lassen, daß der Klang nicht, wie esSo viel möglich ist, muß man sich doch scheinet, von. dem bloßen Schalldafür hüten, daß der Accent nicht auf der Wörter allein abhängt,' sondernSylbcn von schlechtem Klang falle, durch den Sinn derselben merklich un-Und meistenthcils kann dieses vermie. terstützt wirb. Ist dieser leicht, undden werden; denn wir haben eine sind die Gedanken angenehm, so fin-Mcnge blos cinsylbiger Wörter, die det man auch einen mittelmäßigenvor oder nach einem zwcysylbigcn gc- Klang gut; hingegen würde der voll-setzt, in diesem den Accent verändern, kommcnste mechanische Bau der RedeMehr einfylbige Wörter, deren jedes nicht wolklingend scheinen, wenn dereincn Accent hat, hintereinander ge- Sinn schwer zu fassen, oder wennsetzt, würden einen sehr Übeln Klang sonst etwas beleidigendes oder anstös«machen; aber zwcy oder drei) lassen siges darin wäre. Wie eine mittcl-sich oft so stellen, daß eines den Ac- mäßigeFarbc auf einem Gesichte vonccnt allein auf sich zieht, und daß sie großer Schönheit angenehm ist, Hin-zusammen wie ein einziges jWort gegen das schönste Colorit auf einemklingen. häßlichen Gesicht wenig gefällt, soWir können uns aber nicht in alle verhält es sich auch mit dem Wol-Kleinigkciten einlassen, wodurch der klang der Rede. Den besten KlangKlang derWörter im Zusammenhalt- giebt allemal ein reizender Gedanke,ge mit andern kann verbessert wer- wenn nur der Ausdruk desselben nichtsden, ob wir gleich wünschten, daß . anstößiges, oder holpriges hat.jemand sich die Mühe gäbe, sie zu Aaa z Dersammeln. Es ist keine Sprache, in S. Klang; büke.