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zehen Octaven, werden niemals indem Gesang, oder der Melodie, son-dern blos in der Harmonie gebraucht.Demnach crstrcket sich das ganzeSystem der Töne, die zur Melodiebrauchbar find, auf fünf Octavenvon dem Tone von acht Fuß, bis auf
den von 5 Fuß, oder von L bis
welches eine Folge von ein und fechszigTönen ausmacht. Von diesen aber
ist die oberste Octave von a bis eschon außerordentlich, weil wenigDiscantsiimmcn sie erreichen, daherder gemeine Umfang des Systemsder melodischen Töne eigentlich nurvon vier Octaven ist.
Tablatur.
(Musik.)
ar lange die Benennung dermusikalischen Zeichen über-haupt, nach denen ein Gtük gespieletwerden konnte. Noch lange nach derErfindung der Noten bedienten sichviele deutsche Tonsctzer, vornehmlichzu vielstimmigen Clavicrstüken, derbloßen Buchstaben und Sylben, wo-mit die Töne noch heute benennetwerden, über denen gewisse Zeiche»die Octave, in welcher der Ton ge-nommen werden mußte, umd seineGeltung andeuteten. Diese Art mitBuchstaben zu schreiben, wurde diedeutsche, und die mit Noten, die ita«lianische Tablatur genennet. Heut zuTage versteht man unter der Tabla-tur allezeit nur die deutsche.
Nachdem die Noten den Buchsta-ben durchgängig vorgezogen worden,hat man sich wenig mehr um die Ta-blatur bekümmert. Indessen hat mander Bequemlichkeit wegen in Gesprä-chen oder theoretischen Schriften fol-gende Benennungen und Zeichen, wo-mit jeder Ton bestimmt und kurz an-
gedeutet werden kann, aus der Ta-blatur beybehaltcn. Man thcilt näm-lich alle Töne des Systems in soge-nannte Octaven ein. Jede dieserOctaven begreift die sieben von c bisb und alle dazwischen liegenden Tönein sich. Auf einem Clavier von vierOctaven, nämlich von
v-
bis
lltz——.
wird die unterste die große'Octavegenennet, und statt der Noten wer-den die Töne derselben mit großenBuchstaben angedeutet, als CDE :c.Die darauf folgende heißt die unge-strichcne Octave, und die Töne der-selben werden durch kleine Buchsta-ben angedeutet, cde rc. Dann folgt
die eingestrichene Octave, Idl rc.
dann die zweygesirichcnc ldl :c.und mit dem höchsten c des Claviersfängt die dreygcstrichcne Octave an,
c d l.w. Die Töne, die unter demgroßen C liegen, werden Contra.Hh 5 töne