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4 (1794) [R - Z]
Entstehung
Seite
634
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lchruna, noch besondere Rührungzum Zwek Hut. Von der ?kt warenz.V. Lob des Landlebens, oder einerandern Lebensart; Schilderungender Jahreszeiten; verschiedene Ar-ten der Lobreden auf Personen undSachen. Was ein blos angenehmesSchauspiel, ein blos zum Vergnü-gen gemachtes Gedickt, eine Land-schaft u. d. gl. das ist in ihrer Artdie unterhaltende Rede, wozu mehrWolredenbeit, als eigentliche Bered.samkeit nochig ist.

Unters a tz.

(Baukunst.)

Ein vierekiger Körper, auf den dieSäulen oder Pfeiler bisweilen gefetztwerden, damit sie eine größere Hoheerreichen. Es geschieht bisweilen,daß die Säulen nach dem Verhält-nis der Ordnung, wozu sie gehören,noch mehr hoch genug reichen, unddoch andrer Gründe halber der Mo-dcl nicht kann größer geiiviiunen wer-den; ober man besorget, daß derSäulenfuß durch cm Gebalke, überdem die Säulen stehen, bedekt werde.In beydeu Fällen ist uöthig, baß dieSäule durch einen Untersatz, oderdurch ein Postament höher gestelltwerde. Wenn nur eine geringe Er-höhung nöthig ist, so wählt man das

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erste Mittel, oder den Untersatz. Awird insgemein i Model, im Noth-fall Model hoch genommen.

Ut.

(Musik.)

Ast 'in unserer harten Tonleiter,nämlich der jonischcn, der erste To»,nach welchem die übrigen Intervallegerechnet werden, und also jederzeitdie Tonica, oder eine Nebeiuoiuca,wenn die Mutation, wie es die Evbmisation beyVerlassnng eines Toneserfoocrt, gcschichct O. Die Octaoevon diesem Ut verändert den Na-men Ut in Fa. Die Beiicnmmg Utist in neuern Zeiten, sowol in Ita-lien, als auch in verschiedenen ka-tholischen deutschen Gegenden inLoverändert worden, unrcr dein Vor-geben , Do sty Heller und bequemerzu singen, als Ut. Allein Ut scheintmit gutem Bedacht von den Altendarum gewählt zu ftyn, damit an-gehende Sanger alle Bocalcn deut-lich und verständlich vortragen lern-ten, und wenn Wörrer mit dem Vo-cal u vorkommen, nicht u in o ver-wandelten, ein Fehler, der nur garzu vielen Sängern anklebt, die alleVocalen entweder also oder a hörenlassen, weil sie am bequemsten aus-zusprechen sind.

V.

Venedische Schule.

von den Schulen dcrMahlerey^ diejenige, die sich durch einengroßen Geschmuk im Eolorit hcrvor-getlMi hat. Die Lebhaftigkeit sowsl,

als die Wahrheit der Farben, dievollkommene Austhcilnng des Lichtsund Schattens, die Kühnheit desPensels, der wahre Ton der Natur,

sind

S. Solmisatiou.