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4 (1794) [R - Z]
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gehängt, anbringet, die bisweilen,wiewol sehr uneigentlich, auch Tro-phecn genennt werden. Dergleichensieht man in Berlin an dem Gebäudeder Academie der Wissenschaften undder Academie der Künste, wodurchdie Bestimmung dieses Gebäudesschon von außenhcr erkannt wird.

-H-

(5) Entwürfe zu Trvphcen haben, un,ter mehrcrn, geliefert: lLrrarO undAochon ( lZiv. ?ropkses , F. 6 Dl.)

Jean L.e Pautre Crropb.

nies » 1659. 4. 6 Dl.) Sa»lambier (Lskier sc Lsrce>!»pkees erc. t. 6 Dl. t'rvpk. lies /trkrUNd t'rvpti. sc dtaligue, f. ? Bl.)-Loste (8uire sc Larrels cc se't'rupliees, st 42 Dl, ) --- DUMSIW(stivre lle nvuv. 'stropli. st 7 Bl. )^Charpenrier (Qcux stiv. clc äilker.I'ropk.st. -4 Dl.) -Huquiersdlouv.stiv. sc 1'ros.b, st. >»Bl.) Eaun-Tardieu u. v. a. m. S. übl'l»genö den Art. Ver;icrunFen.

u.

Uebereinanderftellung;Uebetstelliing.

(Baukunst.)

>?n großen und hohen Gebäuden,hauptsächlich bey Thürmen, ge-schieht es bisweilen, daß jedes derübereiuanderstehenoen Geschosse seineeigene Säule hat. In diesen Fäl-len hat der Baumeister verschiedeneszu bedenken, um mehr gegen dieNe-geln anzustoßen.

Was zuerst hicbey in die Augenfällt, sind die zwey Grundsätze, aufwelche das Wesentliche in der Ueber«einanderstellung ankommt: daß dieschwächere Ordnung oben, und diestärkere unten komme; und daß dieSäulen gerade übereinander stehen,so daß die Apen der übercinanderste-henden Säulen m eine einzige senk-rechte Linie fasten. Beydes sind noth-Wcndige Regein, deren Verabsäu-nmng den Geschmak und das Augebeleidigen würde.

Vierter Theil.

Insgemein wird die dorische Orb,nung zu unterst gesetzt, darüber diejonische, und wo drcy Geschosse sind,über dieser die corinrhische oder-mischc. Auf diese Weise ist die gehö-rige Abstufung der Starke und Fe-stigkeit von unten bis oben wol be»»buchtet.

Die starke Ausladung der Gebälkskonnte verhindern, daß man die Füßeder darüberstehenden Säulen nichtmehr sehen konnte. Diesem wirdent«weder dadurch abgeholfen, daß dieuntern Gebälke weniger Ausladungüber den Fries haben, als ihnen zu-käme, oder daß die obern Säulen aufeine über dem untern Gebälke weg-laufende Plinthe gesetzt werden. Ei«niae Baumeister fetzen ste ans ebendiesem Grunde auf Saulenstühle.Allein zu geschweige», daß sie, weilman die Füße dieser Saulenstühlenicht sehen kann, versiümniclt ausse-hen , so haben sie noch dieses Nach-teilige, daß dadurch die edle Einfaltzu sehr aufgehoben wird.Qq ' Aus