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c) Ndiederherftcllungg - oderXvieverrilfungszeichcn
H, das vicrekige Be, oder Bs gua-drat, welches sowol die in der Vor-Zeichnung durch « erhöhten Töneum einen halben Ton erniedriget,als auch die durch d erniedrigtenum einen halben Ton erhöhet.In diesen Fallen zerstört das H bei)einer oder etlichen auf einander fol-genden nämlichen Noten eines gan-zen Takts die Verzeichnung, wennseine Geltung nicht vorher durchdas « oder d vor denselben wiederaufgehoben wird. Es wird aberauch vor solche Noten gefetzt, diekurz vorher ein « oder d, das nichtin der Verzeichnung befindlich ist,gehabt haben, und hebt alsdanndie Geltung desselben wieder auf,indem es den natürlichen Ton derTonleiter wieder herstellet.
Es ist nicht gar lange, daß mansi ch in dieserletztcn'Absicht des Hauchnach einem x oder d d bediente, unddadurch das oder d der Verzeich-nung wieder herstellete. Dieses warder Eigenschaft des Wiederherstel-lungszeichens vollkommen gemäß;aber es verursachte, zumal den Un-geübteren, einige Verwirrung imSpielen. Man hat daher nach derZeit für gut befunden, die durch xzufällig erböheten, und durch dd er-niedrigten Töne« durch das « und bder Vorzcichnung wieder herzustellen.Im Grunde streitet dieses wider dieEigenschaft des Erhöhungs - und Er-niedrigungszeichen, es fällt aberdeutlicher in die Augen, und ist beyunserer Einrichtung der Versetzungs-zeichen, da das H zu mehreren Ab-sichten gebraucht wird, der ersten Artvorzuziehen.
Die Alten bedienten sich ohne Aus-nahme des zum Erhöhen, und desb zum Erniedrigen, auch da, wo un-ser H angebracht wird. Sie setztenz .B. vor Leein wenn esL, und
V e r
vor IAs ein h, wenn es ? werde»sollte. Unstreitig ist diese Bezeich-nung wegen ihrer Simplicität der umsrigen vorzuziehen. Auch bedeutelcin ihren Bezifferungen das s allezeitdie große, und das d die kleine Terz,statt daß aus einer natürlichen Fol.ge unserer Einrichtung die großeTerz bald durch «, bald durch jhund die kleine ebenfalls bald durch i>,bald durch H angezeigter werden mnß.Es ist zu verwundern, wie mmdiese simpIeArt hatverlassen, und da.für die unsrige, die durch die vir-schiedene Bedeutung des H so zusam,mcngesetzt ist, hat einführen können.Dieses H sollte eigentlich niemalsetwas anders als ein Wiederhersiel.lungszeichcn derVorzeichnnng, wenndieselbe durch zufällige Kreuze oderVces zerstört gewesen, vorstellen.
Verwandschaft der Töne.
(Musik.)
^fn dieser Benennung wird das WortTon für Tonleiter gesetzt; dcnnwenn man sagt, ein Ton stehe mit ei-nein andern in Verwandschaft, someynet man, die Tonleiter des einenTones, als Tonica betrachtet, habeUebereinknnft mit der Tonleiter desandern. Also bestehet dieVcrwand-schafc der Töne darin, daß die Ton-leiter einer Tonica mit der Tonleitereiner andern nahe übereinstimme.Diese Verwandschaft, oder Uebcr-einstimmung aber wird in einer dop-pelten Absicht betrachtet, in Rüksichtauf die Ausweichungen, oder a»fdie Versetzungen.
In Absicht auf die Ausweichun-gen besieht die Verwandfchaft derTöne darin, daß der Ton, in denman ausweicht, das Gefühl desvorhergehenden nicht plötzlich aus-lösche; hingegen sind zwey Töne inAbsicht auf die Versetzung ') ver-wandt,
*) S. Versetzung (Transposition).