Ver
' tzigen europaischen Sprachen nach.Aber diese Materie ist an sich so schwer,so wcitlaufrig, und für unsre Spra-che besonders so wenig bearbeitet, baßich mir nicht getraue, ihre Behand-lung hier vorzunehmen.
Von Versetzungen überhaupt han-delt Consillac, in s. Lllai inr I Ori-
gmc llez connoissances bumnines, V.2. Lcök. l. Lbsr,. >2. P. 164. Amtk.1746. 12. und eben derselbe, in demUnterricht aller Wissenschaften, Bern>777. !Z. Th,2. S. z6». — I.C.Ade-lung (Im iten Bd. S. 289. s, Werkes,Ueber den deutschen Swi, Auflage von178Y ) — S. auch das zte Buch des!ten Bandes von dem Oechin. vull pro»grebs vt k-siil-noZe, Leiinb. 1774. s.z Bde.
Versetzungszeichen.
(Musik.)
Sind solche, die den Noten vorge-setzt werden, wenn sie hoher odertiefer, als ihre Stelle anzeigt, oderals die Tonleiter des Tones, ausdem das Stük geht, erfordert, ge-'nomnien werden sollen. In unsern»angenommenen Notcnsystem habennur die Tone cllef^aki, durchalle Octaven ihre eigenen Noten.Alle übrige höhere, oder tiefere Tonewerden durch Versetzungszeichen, diediesen Noten vorgesetzt werden, an-gezeiget. Sie sind entweder zufallig,und stehen unmittelbar vor der Note,die erhöhet oder erniedriget werdensoll; in diesem Fall bestimmen sie dieveränderte Hohe oder Tiefe der einzi-gen Note, vor welcher sie stehen,oder höchstens aller derer, die in ei-nem Takt auf der nämlichen Stufestehen, wenn nämlich kein anderesZeichen, wodurch ihre Geltung wie-der aufgehoben wird, vorhergehet:oder sie werden am Anfange desSküks neben den Schlüssel gestcllek,
Ver b?t
und gelten alsdann durchs ganze
Stük.*) Sie sind folgende.
s) Erholnmgszcicben:
1) das Kreuz, oder Doppelkreuz,welches einen halben Ton**) er-höhet.
2) x, das einfache Kreuz, welchesdie Stelle des vorhergehenden bcysolchen Tönen vertritt, bey denenein vorausgesetzt wird, oderdie iu der Vorzeichnung schon ein^ haben.
b) Erniedrigungszeichen:
1) d, das Be, oder das runde Be,welches einen halben Ton ernie-driget.
2) b> deutlicher bd, das große oderzweyfache Be, welches statt desvorhergehenden d nur solche Ton«um einen halben Ton erniedriget,die schon cin d in der Verzeichnunghaben.
r) Wie.
*) S. Verzeichnung.
") Mristcnthcils sollte dieses der kleinehalbe Ton -Z* scyn, nümlich der Un-terschied zwischen der großen und klcl-ncnTcrz. Auf unser» Clavicren undOrgeln, wo dieser kleine halbe Tonin andern Umstanden zu klein, unddaher unbrauchbar scyn würde, kommtstatt dessen -Z-ßA oder vor. DieErhöhung des einfachen Kreuzes sollteebenfalls nur K? betragen, weil beydiesem Kreuz allezeit ein durch ^döhter To» vorausHcseyt wird; es istdaher lalsch, wenn einige sagen, daßdas x einen ganzen Ton erhöhe,weil eS unsinnig scyn würde, von Lin XO>s, oder von t? in xxjs über-zugehen. Gleiche Bcmandniß Hut eSmit ben Erniedrigungszeichen. Voneinem durch « erhöhten Ton zu seinerkleinen Sceundc, wie von nachci, von 5t nach s w, ist all.zcit eingroßer halber Ton: desgleichen voneinem durch t> erniedriaten Ton zuseiner kleinen Untersccnnde, als vondz nach K, von t-A nach öK.