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Lolis ä'LipaZne des berühmtenCorelli, als Muster angeführt zuwerden.
Wir wollen hier nur noch anmer-ken, daß bei) Symphonien und Ou-vertüren selbst die ersten Violinistensich schlechterdings aller Verände-rungen enthalten, und sich nichteinmal durchgehende Noten zu Aus-füllung einer Terz erlauben sollen;weil dadurch in dergleichen Stäkengar leicht O.uinten und Octaven ent-stehen. Begleitende Jnsirumenti-sicn, besonders die Ripienisten, sol-len sich aller Veränderungen gänz-lich enthalten.
(^)Aon den'VcränVerungen handeln,Unter mehrern: Cbrph. Simpsondlinuririlmum, oe rlle Ol-vltion Viol. l .on«i. 1667. f. lat. undengl. Das Werk enthält eine Anwei-sung zu melodische» Veränderungen üdcreinen Grundbaß für die Viol da Ganiba,und besteht aus z Thl. wovon der ,teeineAnweisung zum Spielen dieses Instru-mentes giebt, der -te den Gebrauch derEon. und Dissonanzen, und der z tc dieKunst, Variationen über einen Grund-baß zu machen, lehrt.) — Lrdr.NDilh. Rieür (Betracht, über die will-kühri. Veränderungen musikal. Gedankenbev Ausführung einer Melodie ....im aten Bde. S. <?; von Marpurgs hi-stor. keit. Benträgcn.) — Qb das Werkdes Girol. dclla Cosa, II vcro mollo llillimiuuire cnn cucre ie lorce cli llro-menri. hichcc gehört, wciß ich nicht zubestimmen, da mir dcr Jnnhalt nicht be-kannt ist. —
Verbindung.
(Schöne Künste.)
Es ist eine wesentliche Eigenschaftder Werke des Geschmaks, daß alleThcile derselben unter einander ver-bunden seyn:*) jeder darin vorkom-*) S. Werke des Geschmaks.
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wende Theil, der wie vom Ganze»,oder von dem, was neben ihm liegt,abgeloset da steht, wird anstößig,weil man nicht weiß, warum er daist, was er sott, oder wie er auf dasVorhergehende folget. Deswegenhat der Künstler bey Erfindung undZusammensetzung seines Werks über-all auf die Verbindung aller Thcilemit dem Ganzen, oder unter einan-der wohl Aei?t zu haben, damit nichtsaußer dem Zusammenhang mit demübrigen da stehe.
Jeder Theil aber muß in einer dop-pelten Verbindung erscheinen; er mußnämlich mit dem Ganzen, und mitden neben ihm liegenden Thcilen ver-bunden seyn. Das erstere hat statt,wenn ein Grund vorhanden ist, war-um er als ein Theil des Ganzen er-scheinet, das andere, wenn Mansie-het, oder suhlet, warum er an derStelle steht, wo man ihn sieht.
Den Sachen, in metaphysischemGesichtspunkt betrachtet, fehlet esnie an Verbindung; denn bey Er-findung und Zusammensetzung derWerke des Geschmaks sind allemalGründe vorhanden, warum jederTheil in dem Werk erscheinet, undwarum er da sieht, wo wir ihn an-treffe!?. Die Rede ist aber hier nichtvon dieser in metaphysischem Sinnegenommenen, sondern von der ästhe-tischen Verbindung, vermöge welcherwir die Gründe, woraus das Da-seyn und die Stelle jedes Theils er-kennt wird, fühlen, so daß wir nir-gend Anstoß bemerken, sondern inden Vorstellungen, die da? Werk inuns erwekct, überall natürlichen Zu-sammenhang, ohne Luken, ohneMangel, und ohne fremde, nichtzur Sache gehörige Theile, em-pfinden.
Wir erkennen oder empfinden denZusammenhang der Dinge entwederdurch den Verstand, oder durch dieEinbildungskraft, oder durch leiden-schaftliches Gefühl, und durch diese
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