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tis dieser Gegenstand auch von sehr vir,lcn Philosophen, bco Gelegenheit deSMitlcidcos, in Betrachtung gczogrnwor,den ist: so schränke ich mich ans die bc-rühmtestcn, und auf diejenigen ein, wel-che diese Materie besonders behandelt Ha-len. Lobbes ( Er findet in s. SchriftDe Nomine L. Xil. §. lo. den Grunddes Mtlcidens in der ü'urcht, oder viel»wehr in der Einbildung, daß uns ein ähn-liches »edel, als was wir an dem Leiden-den sehen, befallen könne. Er verdientnur in so fern hier besonders angeführt zuwerten, als ein englischer Schriftsteller,Kawkesworth, in dem ^civenrurcr,»». IIS diese Erklärung seinem Aussäheüber das Vergnügen an tragischen Gegcn-siänden zum Grunde gelegt, und ein, hie-ven ausführlich handelnder, in der Folgevvrlouiiiiender, anderer englischer Schrift-steller , Campbeil, auf diesen Rücksicht ge-neinmen hat.) — I. 25. Dubos (Lieersten vier Abschnitte des ersten Thls. s.lleilex. cric. lue la l'oelie gehören inso fern hieher, als darin das Vergnügenan unangenehmen Vorstellungen, bios ansder Sehnsucht der Seele . bewegt zu wer-den, hergeleitet wird. Vcrgl. mir demBeschluß »on N». N'lendeissshii Brie-fen R ee die Empfindungen, und s erstenRhapsodie, in s. Schriften, Th. >. S.izz. Th. z. S. >7- Aufl. v. >77>.) —Quitte (Sein Lila^ okl'ro^eci^,in ü iössh)'s ruvr. xolic. snck iiccer. 1742.1770. Bd. 1. S. 2^70 der leisten Aus-gabe, Lcutsch in I. I. Lusch Veen,,kiit. und sat. Schriften, Alt. 175g. 8.besteht blos aus der Untersuchung, wietragische Gegenstände Vergnügen erweckenkönnen? Die Gründe davon findet er inher Sehnsucht der Seele nach Bewegun-gen, in der zwar sehr dunkeln, aber dochimmer vorhandenen Vorstellung, das diedargestellten Leiden nur Lichtung sind,und endlich i» der Kunst oder Vollkom-menheit des Kunstwerkes selbst, das dieseLeiben darstellt.) -» -Henr. Franc. Ba-gttesiha» (f 1751. I» s. Oeuvr. psris170- u. f. 4. findet sich eineAbhandl überdie Ursachen des Vergnügens, das die
Seele bc» den Vorstellungen von Schau-spielen, und besonders von Trauerspielenempfindet) — G. Campbell (Las>>te Kap. des ersten Büches s. pbilolo»pk>^ lik lhfiec. Bd. >. S. 077. handelt, ins AbschN. ok rkie csuse c>5 rk»r pleassureevkick cve receive tr»m nb^stir ar re»preienrarions riisr excire nie^or orbers>a!n5ull icelings. Im ersten AbschN.prüft und widerlegt, oder bestreitet, cedie verschiedenen, vorher angcsührtcn, E>»klärungen dieses Vergnügens; in demzwcyten findet er den Ursprung desselbenin der eigenen Natur des Mitlcidens, oderderjenigen Leidenschaften, ans welchen dasMitleiden zusammen gesetzt ist, nämlichin der eigentlichen, bios peinlichen, Eem-miseration oder Svnipathic mit den Lei-denden, in dem Wohlwollen (bonevo»Icnce) oder dem Verlangen, andre glück-lich zu sehe», und in der Liebe, oder inder angenehmen Empfindung , welche einder Seele angemessener Grgriistand (iui»lible obseöb) oder licbcnswürdigr Eigen-schaften, in ihr hervorbringen.) — E.plarncr (Leitet in s. Neuen Anthropolo-gie §. 861 u. f. das Vergnügen, welchesans der Nachahmung des llnangcnehmcndurch die Kunst entspringt, aus der Voll-kommenheit der Nachahmung und aus derBcwundruug des Künstlers, und ausdem, die Täuschung unterbrechenden Be.wußtseyn, daß die Vorstellung nur eineNachahmung der Natur, nicht rme wirk-lich vorhandene Sache sc», her.) — Vonden Gründe» des Vergnügens an trauri-gen Gegenständen, ein Aufs, iin qztcn Bd.S. 177. der Neuen Bibl. >dcr sch. Wis-sensch. Lee Verf. findet die Grünte des-selben in der Schönheit und Vollkommen-heit der leidenden Person, besonders wenndiese durch Liebe und Zärtlichkeit unglück-lich ist! in der befriedigten Wißbegierdeüber wichtige Secnen des menschlichen Le-bens,- in der, durch das llebcl lebhafterwerdenden Thätigkeir der Menschen; undin dem Vergnügen an der Kunst selbst,welche uns das Unglück darstellt, und indem Vergnügen an unsere eigenen Em-pfinojamkeic.) — F. Schiller (lieber
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