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bracht werden; es muß allemal eineStimme durch die der Taktart eigeneTaktglicder fortschreiten.
Auch ist bey der Theilung in nach-geahmten Sätzen genau darauf zufthcn, daß dadurch der Nachdruk,den eine Sylbe, oder ein Takrtheilhaben muß, nicht verändert werde,und daß nicht das, was in demHauptsatz im Niederschlag gewesen,bey der Nachahmung im Aufschlagkomme, oder umgekehrt.
D-eftr Theilung einer Note in meh-rere ist die Verlängerung einer Note(^u^mentatio) entgegengesetzt, dastatt'zwey, drey, oder vier Tone, dieauf einem Takt stehen solle», nurein einziger angebracht wird, um ihmdesto größeres Gewicht zu geben.
(*) Von der Theilung (Olmlnurio)handeln, unter Mehrerin Fr. Gafor(Im Ken und izten Kap. des -te» Bu-ches s. ?,sLt. kvwüc.) Andr. Vrni-toparcdus (Im 8tcn Kap. des -tenBu.cheö f. lVIut. «dt. ?>SicroI.) — Stesf.Vanneo (Im -yten und --ten Kap. desztcn Hucheö s. Necsn« Uc ,Vtul. Slircs,Und Zwar, tle sindi.arivne t. noeulur.vsrisciiine, und guomvlla gusnrsvegusncirsre lliminurionem er iucre-menrum recipisnr nvrulse lud msio-rn er miunris inscgiisllcsrlz prn^or-rieirie, lubiettüe.) — GlaregiiUS(Im 8ten Kap. deS ztcn BUÄeS s. l)»-^ccdsrll^n, und Zwar eis suomenrsr.«i >m!nuric >ne sc teiniäirsre.) — Gal.Drcaler (Im 6ten Kap. des ztcn TheilSs. iVlul xrstk. Llemeuc.) s). Co-rone ( INI 6Sten Kap. des -ten Buchess. t^eiops" )-.Vlscllro.) »--, Frc, EkS-parmi (Im loten und uten Kap. s.^r-mouico pesciicu.) u. v. a. M.
Theilnehmung.
(Schöne Künikc.)
Die gute Würkung der wichtigstenWerks des Geschmaks gründet sich
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auf die Eigenschaft des menschlichenGcmüthes, der zufolge wir gar oftvon dem Guten und Bosen, das an-dern Menschen begegnet, wie vonun«serm eigenen gerührt werden, unddeswegen einen wahren und herzli-chen Antheil daran nehmen. Erzäh-lungen solcher Begebenheiten, oderVorstellungen solcher Handlungen,bei) denen die interessirten Personen instarke Leidenschaften gerathcn, setze»auch die unsrigcn in merkliche Würk-samkeit, auch sogar in dem Falle, dawir wissen, daß alles blos erdichtet ist-Das schon lange vergangene, odervielleicht gar erdichtete große Leide»des Priamus, oder Phiiokrets, preßtuns Thränen aus, wenn wir dieSchilderung derselben in der Jlias,oder beym Sophokles lesenund sofühlen wir Zorn und Unwillen, wen»uns Tacitus die verstnchte Tyran-nei) einiger der ersten Cäsarn in sei-ner Erzählung schildert, obgleich ihreWürkung schon so diele Jahrhundertelang aufgehört hat. Wir erwarte»dabcy den gewaltsamen und woiver-dienten Tod eines solchen Tyrannenbald mit eben der Ungeduld, alSwenn wir selbst noch unter dem Denksemer so schändlich gemißbraucht!»Gewalt lebcett«
Es ist hier der Ort nicht, den Grunddieser Theilnehmung zu erforschen;wir können die Sache selbst als ge-wiß voraussetzen, um zu sehen, wiedie schonen Künste sich derselben mitVortheil zu bedienen haben. Indes-sen haben wir bereits an ein paar Or-ten dieses Werks die eigentliche Quel-le, woraus sie entstehet, deutlich an-geze-gct*).
Diesen glükliche» Hang an ftembemInteresse Thei! zu Nehmen, und selbsterdichtetes Gutes und Böses sichgleichsam zuzueignen, können die schö-nen Künste sich mit großem Vorrheils
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») S. kcidcwchaft Ill Th. S. s-4. 2SF.nah Sckufchuns.