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4 (1794) [R - Z]
Entstehung
Seite
490
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49» Tab

Ta c

töne gcnennet, als Contra >H, Con-tra-B:c.

Die übrigen Zeichen der Tablatur,wodurch dieEclcnngcn der Buchsta-ben und die Pausen angedeutet wur-den , findet man in Walthers musi-kalischem Lcxicon auf der XXI Ta-belle. Es ist nicht unrecht gerhau,dasi man sich mit der Tablatur be-kannt mache, damit man die indieser Schreibart noch vorhande-nen Stüke einiger braven alren deut-schen Tonsetzer, dergleichen Scheidt,Rmdevmam, u. a. m. gewesensind, wenigstens in Noten überse-tzen könne.

abgedruckt.) -Noten.

S. übrigens den Art.

Von der Tablatur handeln: Al. Pi'c-ci»l ftl'rsclsriz Wpi z Iz 1'sblzcurg umsI. >;8o. Las Werk iil vorzüglich fürTheorbc», Lauten und Pandorcn abge-faßt.) ?. rOolzen (düvv!! k^uliccsoij-znieoe'I'sdlscurs, Lall 1617. k»I.z Th. Cnthült eine Menge Eompositio-ncn von deutschen und italienlschen Ton-künstlern, i» die deutsche Tabsatur ge-bracht.) I.A. P. Schul; (Entwurfclner neuen und leicht verständlichen Mu-siltablatur, deren man sich, in Erman-gelung der Notrntvpen . . . bcdicncn kann.. . Beel. (17 86.) 8. Vrrbessrrter Entw.cinrr Musiktablatur .... lm Cramcr-schcn Magazin der Musik vom I. 1788.E. ni. Auch ist die Partitur von desVerf. Oratorium, Maria und Johannes,in diesen Ehlffern. Äopcnh. 1791. 4.

T a c t.

(Musik.)

Es ist sehr leicht zn fühlen, aberdesto schwerer deutlich zu erkennen,dasi ohne Takt, oder genaue Ein-theilung der auf einander folgen-den Töne in gleiche Schritte, 'keinGesang möglich sey. Wir müssen,um das Wesen und die Würkungdes Taktes zu cutdekeu, nothwen-dig auf den Ursprung der Musikund des Gesanges besonders znrükesehen. Die Musik gründet sich ansdie Möglichkeit, eine Reihe an sichgleichgültiger Töne, deren keiner fürsich etwas ansdrükt, zu einer lei-denschaftlichen Sprache zu machen.Da vorausgesetzt wird, daß keinTon für sich etwas ausdenke, wel-ches in der That der Fall jedes voneiner Sayte klingenden Tones ist:so muß nothwendig das Bedeutende,oder der Ausdrnk solche Töne, vonder Art, wie sie auf einander fol-gen, herkommen. Ma» kann auSeiner kleinen Anzahl von sechs oderacht Tönen, schon eine große Man-nichfaltigkeit von melodischen Sätzenherausbringen, deren jeder etwaseignes empfinden laßt, wie an folgen-den Beyspielen, die jeder noch viel-faltig verandern und abwechseln kann,zn sehen ist:

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Aus dergleichen einzeln Sätzen, de-ren jeder von dem andern in Taktund Bewegung verschieden! wäre,könnte mau allenfalls ein Tonstük zu-

sammensetzen, das einige Aehnlich-keit mit der Rede hätte. Jeder me-lodische Satz könnte einen Satz derAcoc vorstellen, der man wenigstens

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