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4 (1794) [R - Z]
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486
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486 Syst

S y st

Mittels,,yte anzufüllen war. Hierhalf nun weder die arithmetische nochdie harmonische Theilung, weil durchbeyde weder ganze noch halbe diato-nische Tone herauskommen. Manfüllte deswegen diesen Raun: mit ei-ner doppelten Seite aus,! davor, dieeine lst, eine reine große Terz gegendie andre Ist, eine reine Quartegegen ss, als den zwei) Haupttoncttzwischen (st und c, nämlich der Obcr-»nd Untcrdominante des Grundtoncsausmachte. Daraus ist nun dasheutige diatonische System cntstan-c. v.

Stufen des altenSystems.

Stufen des neuen

Systems.

Der Vorzug dieses Systems vor demalten besteht darin, daß jeder Tonseine ganz reine entweder große, oderkleine Terz hat , den einzigen Ton I)ausgenommen, besten Terz O-st nurist. Hingegen hat das alte denNortheil über dem neuen, daß in jenemjeder Ton, den einzigen Ton ist aus-genommen, seine völlige reine Quinte,und jeder seine reine Quarte hat,da in deni neuen, System die ToneI) und Ist keine reine Quinten, folg-lich ^ keine reine Quarte haben.Daher würde es noch immer zweifel-haft bleiben, welches von beydenSystemen vorzuziehen wäre, wennnicht die Frage durch die Nothwen-digkeit entschieden würde.

Sobald man nämlich mit denNcuern ein System voraussetzet, indem jede Sayte zum Grundton,oder der Tonica soll gemacht werdenkönnen, aus welcher sowol in derharten, als weichen Tonart zu spie-len ist: so wird ein System noth-wendig, das eigentlich zwischen demalten und dem neuen in der Mitteliegt, aber dem neuen naher als demalten kommt, wie hernach soll gezei-gel werden.

den,' darin die Tone folgende Ver-hältnisse haben:

c. r>. e. cz. k.

ist.

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8.'TS'

, L. 4 ? 2 ^9' 5' 5^ 5.

Dieses System also, wie das al-te, acht Sayten, oder, da die eine,II, doppelt ist, neun; aber die Ver-hältnisse derselben sind anders. Da-mit man sogleich den Unterschied zwi-schen diesem und dem alten diatoni-schen System übersehe, wollen wirbeyde nach den Verhältnissen der ein-zelcn Stufen vorstellen:st. (st. II. L.

8

8

9'

2 5 H'

8

3'

K

"3'

83'

24 ?

2 5^

8

9

8

3'

9

83'

V §

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2. Nun wollen wir sehen, wie dasitzt gewöhnliche System, »ach wel-chem die Octave (st-c aus dreyzchnSayten besteht, da das alte nur neunhatte, entstände», und allmählig zurVollkommenheit gestiegen sey.

Die Tonsctzer voriger Zeit bedien-ten steh sowol der alten, als derneuen diatonischen Leiter so, daß sievon den verschiedenen Sayten desSystems, nur Ist und H ausgenom-men, ohne Unterschied bald eine, balddie andere, zum Hauptton, oder zurTonica machten , aus der das ganzeStük gesetzt wurde. Wie aber fürjeden Hauptton seine durch das Sy-stem festgesetzten Intervalle lagen, somußten sie auch genommen werden.Aus (st konnte man nicht anders, alsin der harten, aus ist>, stst u. s. f. konn-te man nicht anders, als aus derweichen Tonart spielen. Folglichwar auch für jeden Ton die Modula-tion durch das System bestimmt,und jeder hatte seine eigene Schlüsse,Dies waren also die sogenanntenKirchcntöue der Alte», in denen we-gen Mangel der erfoderlichen Saytennie ein Intervall, das einzige L oder

N aus-