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4 (1794) [R - Z]
Entstehung
Seite
485
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Syst

«n! denn den untersten Ton ^ bc-lrachcten sie als nußer dem Systemliegend, und nannten ihn deswegenjstroslsmdornenon, von (zur Erfül-lung der Octave) b'Mugeuomme-nen; der Ton ö crbor gehörte nur INbcsondcrn Zöllen, wo H nicht brauch-bar war, zum System. Deswegengaben die Griechen zu völliger Be-stimmung ihrer Systeme, allemal nurvier Sayreu an.

Wollten wir nun dieses Systemnach der itzigen Art bcy L anfangen,so würde es also stehen.

c. I). x. ?. L. c.

l» s- S?' ?- V-In diesem System haben die Stufenvon einem Tone zum andern folgendeVerhaltnisse:

c. v. L. ?. 6. ^7

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H N -4Z » « 2.4?. S 24^

5>» S' 2F ö' 0» S» 2 j S> S- T>S'

Alle ganze Töne hatten das Ver-hältniß von A, und die halbenbon

In diesem System kommen unftereine kleine und große Terzen nichtvor; denn hier haben alle kleine Ter-zen das Verhältnis: von f-Z, die gros-sen das von Die Quarten undQuinten aber sind durchaus völligrein, die Quinte von » ausgenom-men, die in diesem System gar nichtvorkommt. Wie die Alten diesesSystem nach Tetrachorden einge-theilt, und wie weit sie es in der Hö-he und Tiefe fortgesetzt haben; fer-ner, wie ihr allgemeines System, dasaus Verbindung des diatonischen,chromatischen und cnharmonischcnzusammengesetzt war, ausgesehen ha-be, können wir hier ohne beträcht-liche Weitläufigkeit nicht anzeigen,und unterlassen es um so viel lieber,da man für unsre heutige Musik kei-nen Vortheil daraus ziehen kann.Wer ohne große Weitläufigkeit hier-

S Y st 48,

über zuvcrlästige Nachricht verlangt,wird sie bcy Rousseau finden

Wir merken nur an, daß diesesalte diatonische System, wenigstensdem Ansclwin nach, bis in das ivteJahrhundert ist beybehalten worden.Ich sage dem Anschein nach, weil ichverinuthe, daß die Sänger, auchohne Absicht das System zu ander»,die ineisten kleinen uns großen Ter-zen durch das bloße Gefühl werdenrempcrirt, und gar oft anstatt derTerz die reine kleine Terz fimdanstatt Z4 die reine große Terz ge-sungen haben.

Marlins wird insgemein für denersten Verbesserer dieses alten diato-nischen Systems gehalten. Es schei-net, daß unser diatonisches Systemaus den harmonischen und arithmeti-schen Theilungcn, von denen man seitZarlinos Zeiten st> viel gehalten hat,entstanden sey. Zuerst also thcilreman die Octave tio harmonisch:dadurch bekam man die Quinte L;hernach arithmetisch: dieses gab dieQuarte b'**). Nun thcilte man wie-der die Quinte (i-Q harmonisch, undbekam dadurch die große Terz L;diese, nochmals harmonisch getheilt,gab die Secunde Q. Weder dieQuinte noch die große Ter; wurdenarithmetisch getheiit, weil dieses nichtmehr diatonische, sondern chroma,tische und noch kleinere Intervallewürde gegeben haben. Auf dieseWeise nun fand man folgende Tönein den darunter geschriebenen Ver-haltnissen :

0. 1). Q ti. . . . o.

, 8 4 Z 2 l

1. ?- z- 4- V

Nun nahm man auch die harmonischeTheilung der obern Quinte k'-c vor.Diese gab den Ton -r, in dem Ver-bal/niß von Nun blieb noch diekleine Terz äc. u übrig, die mit einerHh z Mittel-

*) viÄ. 6e klug ^i-t. Svlleme.") S- Harmonische Theilung.