Druckschrift 
4 (1794) [R - Z]
Entstehung
Seite
477
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Sym

S y m 47?

NassttS (De bereis, ekcnb.

S. -6t>z.) Aril. FoctunalianuL(l)e Ivlcrris, cbcnd. lA, ,671.)

» Rustnus (Oe KZerris ^«.renrii,I^Isuri cc slior. Oomicor. cbcnd. S.,710.) Lensorinus (De dlerrie,krsgm. cbcnd. »7LZ.) Fl. ZNalliusTheoborus (Oe ^lerrii Oib. ecl. lsc.keifier. kfieuii»Aer> Ougfi. Lsr. 1756und 1766, z.) Nie. Perorri (Lpis.De fi,coe>ibus Terror, sc 6c Ifiarsr.er Scvcr. Uccrbii mecris, Opus, Vsn.1497. 4.) Gab. Laernus (Bei)s. Ausg. dcS Tcrcnz, Flor. >>>8. findetsich ein. 60 vcrNbus comicis libei.aber unvollendet, welches F. W- Reizseinem ltuficns des Plnurus, Öipt. 17 89-8. wieder bcydrllcken lassen.) Phil,parcus (Oc mecriz comic. sc praeci-xue l'lsurinis, Lommcnr. merkiofi.I'rcir. lSzg. z.) I. G Scale(e^n /^nai^ils ut rkc xrecie ölleriez, l..1784. 8.) llcbeigens kommt ebendiese Äaierie, natürlich i» den Prosodiender filtern Sprachen, und Bemerkungendarüber in mchrecn SchriftficUern. als,unter andern, in der Vorrede von Heati?Ifiur. sfi I r-^ic. Vcr. Oram, U. d. M.vor. Auch gehört, im Ganjen, nochdas 6te und ?te Buch von dcS SalinasWerke Oc diutica , . . 8itlin.1577.fi.hieber.

Wegen der Svlbenmaße verteuern,s. den Art. Versa«.

Symmetrie.

(Zeichnende Kulisse.)

Aas Wort bedeutet zwar nach sei-nem Ursprünge duo gute VerhaltnißderTheile eines Ganzen gegen einan-der; man braucht es aber gemei-niglich in zeichnenden Künsten, umdie Art der Anordnung auszubrüten,wodurch ein Werk in zwei) gleiche,oder ähnliche .halsten gctheilt wird.Diese Anordnung hat die Naturdurchgeheuos in der äußern Form derthierifchcu Körper beobachtet. Nie-mand zweifelt daran, daß sie bc» den

khierischen Körpern die vollkommen-ste sei). Wenn man z. B. vorausse-tzet, daß dem Menschen gewisse Glied--maaßen paarweise, hingegen andrenur einzeln nölhig gewesen: so läßtsich leicht begreifen, daß gleiche undähnliche Thcile auch gleiche Stellen,jeder der cinzelen aoer auch seine aus-schließende Stelle haben mußte, wenndie Form umadelhaft scyn sollte.Aus eben belli Grunde, warum dereine der Heyden Aerme auf der rechtenSeite, so wie er ist, gesetzt worden,mußte der andere linker Seite so ge-setzt werden; und dieses gilt auch vonandern Gliedern, die doppelt nöthigwaren. Daher ist die Symmetrie inder Gestalt der khierischen Körper ent-standen. In den Werken der Kunstwird sie deswegen überall, wo glei-che und ähnliche Thcile uochwendigsind, ebenfalls beobachtet. So sic-her man, baß an Häusern die Fen-ster eines Geschosses, die gleich undähnlich ftyn mußten, auch pcwrs undlinks aus der Mitte des Gebäudesgleich ausgerheilt find.

Weil die Symmetrie aus den zueinem Werke norhwcndig gehörigengleichen und ähnlichen Theilen ent-steht, so muß sie nicht aus die Werteausgedehnt werden, die nicht noch-wendig solche Thcile haben. Es istdeswegen gar nicht nölhig, daß z.B.auch in der innern Einrichtung ei-nes Gebäudes die eine Halste der an-dern gleich sey, um Symmetrie zuerhalten. Dergleichen unnütze undwillkührliche Regeln verrathcn viel-mehr einen völligen Mangel an Ver-stand und Uebcrlegnng. Man mußnicht der Symmetrie halber ohneNoch gleiche und ähnliche Thcile ma-chen, sondern erst da»», wenn diesenochweudig stno, auf symmetrischeAnordnung derselben denken. Dar-um ist es auch einfältig, wenn manin Anlegung der Garten eine so ängst-liche Symmetrie sucht, als bey derAußenseite der Gebäude. Hier ist

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