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gang zu erlangen; aber auch dieser nie aller Thesit, der Wahrheit undwürde wenig nützen, wenn der Vollkommenheit, und kurz jeder Ei-Künstler nicht unaufhörlich die Auf- gcufchaft eines igauz vollkommenenmerksamkcit gleichsam gespannt hielte, Werkes, wird durch fleißiges undum alles, was das Innere derben- überlegtes Beobacht'-n der mannich.sehen verrath, auf das genaueste zu faltigen Werk, der Natur nothwcn«bemerken. big geschärft. Zu diesem allgemeiner»
Dieses Studium der Charaktere Vortheil kommt noch der besondere,der Menschen wird aber erst alsdenn. daß die meisten Künste ihren zu bear.recht nützlich, wenn man hinlängliche beitenden Stoff, die redendes aberKenntniß der mancherlei) Arten der ihre Bilder, zu Gleichnissen, Ver»Gcfchäffte, der Angelegenheiten und gleichungen und Metaphern, in gros,manchn ley durch einander laufenden fem Reichthum und Mannichfalrig«Interessen, des öffentlichen und Prl. keit darin antreten. Darum erleich«vatlebcns hat. Darum sollte der tcrt die Kenntniß der Natur demKünstler sich auch angelegen seyn las- Künstler die Erfindung, und gicbt ihmsen, diese Kenntnisse zu erwerben, einen Neichthum finnlicher Vorfiel.Er kann damit anfangen, daß er erst lungen, die er auf das vortheilhaste.das Volk, oder die bürgerliche Ge- sie brauchen kann. Man wird daherfcllschaft, in der er lebt, nach den fast immer finden, daß vorzüglicheverschiedenen Ständen, Geschafften Kunstler sehr genaue und fleißigeund Angelegenheiten jedes Standes, Beobachter der ganzen sichtbaren Na-genau kennen lernt; dann kann er tur find, die ihr Auge auf alles, wasans der Geschichte andreVölker und ihnen vorkommt, mit einer Art vonStaaten damit vergleichen, und so uncrsattlicherGierigkcit werfen. Undallmählig zu einer guten Kenntniß es geschieht nicht selten, daß man dasder Welt und des menschlichen Ge- Vergnügen hat, Dinge, die uns inschlcchts gelangen. den Werken großer Künstler am mei.
z. Hiezu muß nun auch das Stu- sten gefallen, und die wir ihrer Er«diu»! der sichtbaren Natur kommen, findungskraft zugeschrieben haben,Man ruft dem Künstler von allen Or- endlich in der Natur anzutreffen,ten her zu, die Natur sey die wahre 4- Endlich ist auch besonders daSSchule, wo er seine Kunst lernen Studium der besten Kunstwerke selbst,könne: aber er muß auch wissen, wie eine sehr vortheilhaste Sache für dener in dieser Schule studircn soll. Die Künstler. Es ist eine allgemein er-Natnr ist im eigentlichen Verstände kannte Wahrheit, daß Beyspielc,dieLchrmcisterinn desKünstlers; weil wo nicht besser, doch schneller unter-ste gerade ans den Zwek arbeitet, den richten, als Regeln: diese Beyfpicleauch die schönen Künste sich vorse- nun findet man in den Werken dertzcn *). Der allgemeine Charakter besten Künstler. Wer Genie zu einerder Werke der Kunst"-) ist ig allem, Knust hat, bekommt sogleich bei)was die Natur hervorgebracht hat, Betrachtung vorzüglicher Werke mehranzutreffen. Durch tägliches Be- Licht über das Praktische derselben,n achten derselben wird der Geschmak als ein langer Unterricht ihm gebengebildet. Gefühl des Schönen, der könnte. Zu einem vollkommenenEinheit und Mannichfaltigkeit, Ue- Werke der Kunst gehören so sehr vie-bereinstimmung der äußern Form mit lcrlcy Dinge: es ist auch von demdem »nnern Charakter, der Harmo- besten Kunstgenie nicht zu erwarten.
") ? Künste.
") S. Werke der Kunst.
daß es gar alle von selbst erreichenwerde. Ein Künstler ist in einemGü 4 Punkt
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