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nen 'glclch rein stimmen könne' l I :
keipz.1757.4. Ist die -teAust.)— G.ArSr.Tempelhof (Bcp seinen Gedanken überdie Temperatur des Hr». Kirnbcrgcrs...Beel. 1775. 8- findet sich eine Anweisung,Orgeln, Claviere, Flügel aufeinc leichteArt zu stimmen.) — Dar. v. IViesetAnweisung der mechanischen Behandlung,das Clavier nach einer vorgeschlagenenneuen Temperatur zu stimmen, Drcsd.»790. g. Formular. Handbuch für denausübenden Stimmer der Tasteninstru»mcntc, DreSd. >79-. 4.) — Fd>r. W.Marpurg (Neue Methode allcrley Ar.tcn von Temperaturen dem Claviere ausSbequemste mirzutheilcn, auf Veranlassungeiner, von Weiss H. V. v. Wiese vorge»schlagencn meuen Stimmungeart, Bcrs.>79->. g.) — Unzen. ( Versuch einesformularisch und tabellarisch vorgebildetenLeitfadens, in Bezug auf die Quelle desharmonischen Tinungkausstusses, und aufdie Stimmungsübertraguiig so wohl derRationalstimmung, als der ungleich schwe-benden fixen Temperaturstimmung, Drcsd.5790. —> Auch findet sich, bei) desFrc. Loulie d>»uv. Ue dkussgue,?sr. 169z 4. eine Oeicripnvn UuLo»nvinoree, luilrumeiir ü corUes U'unennuvelle inoencion p»ur s„prcnllreli sccarUer ie Olovecin. —- Und, inden Wahrheiten, die Musik betreffend,Fest. >779. 8. findet sich ein guter Arti-kel von der Stimmung. S. übrigensden Aet. Temperatur u. d. m.
Strophe.
(Optimist.)
Ursprünglich bedeutet das Wort inden chrischen Gedichten der Griecheneine Folge von Versen, die von einemChor in einem Zug, oder Marsch ge.sungcn wurde; weil das Singeu miteinem feycrlichcn Umzug oder Gangdes singenden Chores verbunden wor-den. Wenn der Chor sich in seinemZug wendete: so sieng emc zweyteFolge von Versen an , deren Anzahlund metrische Einrichtung eben so
war, wie in der ersten ; also mußteder Chor eben so viel Schritte lhim,um die zweytt Strophe zu singen,als er zur ersten nothig hatte. Die-sc zweyte Folge wurde Antisirophegenannt. Wenn der Chor hieraufstillstehend noch etliche Verse sang,so wurden diese zusammen Epodosgeiiennt, und waren in der metrischenEinrichtung von Strophe und Anti-sirophe verschieben. Wenn mit oje-sen drey Sätzen daS Lied „och nichtgeendigct war: so wurden in derFol-ge Vit Verse genau nach demSylven-maaß und dem Metrum der vorher-gehenden Sätze wiederholt. Dieseskann man in den strophischen Chorender griechischen Tragödien und in denOden des Pindars sehen.
Itzt giebt man den Namen derStrophe in unfern Oden und Liederneiner Periode von etlichen Verse?!, dieallen folgenden Perioden in AnsehungdeSSylbenmaaßcs und der Veroartzur Lehre dienet. Nämlich drey, vier,oder mehr Verse, womit das Ge-dicht.ansaugt, dienen durch das gan-ze Lied in U'sichr auf daS Syibcn-maaß und die Länge der Verse derge-stalt zur Lehre, daß hernach die Fol-ge des Gedichts in jedem Abschnittvon drey, vier, oder mehr Versen,genau so seyn muß, wie in dem ersten.Folgende vier Verse:
Fecund! die Tugend ist kein leererv Name,
Aus dem Herzen keimt der TugendSaaine,
Und ein Gott ists, der der Berge
SpitzenRöthet mit Blitzen.
machen eine Strophe der sappbischcitVcrsart ans; so lange das Lieddauert, machen immer vier folgendeVerse eine Strophe, die in Absichtdes Sylbenniaaßes und der Lange derVerse genau so ist, wie diese.
Gg 2 Es