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"um zu hören, daß das setzte ss gegen
das vorhergehende x, als Octave zutief ist. Zwar wird nach unserer Art
zustimmen,. dice-Sayte der Violinexcgen die L-Sayte des Violoncells,als große Terz um hoher, als^,
uuo dien-Sayte als Sexte von 6auch um ^ hoher, als -Z; aber guteViolinisten lassen diese bloßen San»ten niemals hören, fondern greifen
sowol das e als das n allezeit auf derunteren Sayte mit dem kleinen Fin-ger, oder in derAppücatur, und rem-perucn diese Töne nach Erfodernißder Tonart schon ans Gefühl. Soba'v die Violm, oder jedes Geigen-ininmment -nach reinen Quinten ge-stimmt ist, muß in folgenden No-ten das letzte ? schon in der Applica-tur gegriffen werden, weil das bloßezu hoch ist;
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llüuan; hat diese Unvollkommcnheitdec reinen O-uintcnstimmung auchbemerkt; er schlug daher vor"), die
bcydcn Quinten <l a und a e auf der
Violine etwas unter sich schwebendzu stimmen; allein dadurch würdedie llnvollkommenhcit noch vermehrtworden scyn, weil kein Violinist als-denn auf diesen deichen Kayten eineeinzige Q-iünte hätte rein angebenkönnen. Daher ist, wenn man an-nimmt, daß die zwcySayten »und ein, Hpiclen nicht anders als nur inGeschwindigkeiten blos angegebenwerden die reine Q-uiliteiistimmlingvon aufwärts die vollkommensteLko, die Violinen zu stimmen.
-) In seiner Anweisung, die Ilittra-versicrc zu spielen.
Die Flöten und Hoboen, die imBlasen höher werden, inüssen iiicht,wie es fast durchgangig gefchichct,
mit dem ? der Violine, welches ohne-hin schon um ^ zu hoch ist, sondern
mit dem e der Orgel oder des Flu-gels gleich gestimmet werden DieWaldhörner werden allezeit in demHguptton des Stüks gcsti-nmet.
Seitdem Rousseau sich so sehrüber die Gewohnheit des französischenOrchesters, ganze Stunden lang voreiner Kirchenmusik oder einer -Operzu stimmen und zuprälubircn. aufgc-»halten hat, hat diese üble Gewöhn-heit in Paris nachgelassen; manstimmt itzo in der großen Oper da-selbst nicht einmal im Orchester, son-dern in besonderen Nebenzimmern,und jeder ist in einem Augenbl <k mitseinem Instrument fertig. Es wärezu wünschen, daß manche deutscheCapellen diesem Beispiel f'lgcn, undeinmal einsehen lernen möchten, daßderZuhörcr auf keine unangenehmereWeise, und schlechter zu dem folgen-den vorbcrcitec werde, als durch dasewige Stimmen und Präludiren sovieler Instrumente in einander unddurch einander, ohne daß einer vorden andern hören kann, ob sein In«strumcitt gestimmt ist, oder nicht.
-H- »gl»
Won der Stimmung handeln bestm-dceS: Audr. Werkmeister (Vep sei-nen nvthwcndigsten Aumcrk. und Regelnzum Generalbaß, Aug. von »71; findetsich ein „kurzer Unterricht, wie man rillSlavier stimmen, und wohl temperirc»könne.) G. A»dr. Sarge (An-wclsnng zur Stimmung und Temperaturder Orgelwerke, in einem Gripia'ch, Hamb.1744. L- Zimcristßige Anweisung, Cia-viec und Orgein bepörlg zu rcmperirenund zu stimmen ... tobenst. l?;g. 4>)— lL>areb. Frirz (Anweisung, wie manClaoicre, Claoeeins, Orgeln, nach ei-ner mechanischen Art, in allen zwölf Tö-ne»