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4 (1794) [R - Z]
Entstehung
Seite
452
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Ein ganz besonderes Mittel, etwas den. Die Stärke hingegen ist von all-stark zu sagen, ist dieses, da man ihm gemeinerer Würkung. Was man ri-eche Wendung giebt. die es zu schwa- gentlich hinreißende, überwältigendechen scheinet, um seine Starke desto Beredsamkeit nennt, besteht größten-fühlbarerzu machen. Dahingehört theils in der Starke der Gedankendie Frage, die im Grund eine ver- und dcsAusdruks, die auch auf Zu-stärkte Bejahung, oder Verneinung Hörer von mittelmäßigem Verstandist '). Dahin gehörtauch die Figur, und Gefühl ihre Würkung thut.die die Griechen die Ver« Sie ist aber durch Kunst nicht zuMinderung, nennen, wie das Hora- erreichen, sondern hat ihren Grundzische non korächus uutor. Ein de« in der lebhaften Ucbcrzeugung undsonderes Beyspiel hievon ist folgen- starken Rührung des Redners. Eindes. Als Alexander die Geten durch guter ehrlicher Professor oer Bcrcd.Drohungen zur Unterwürfigkeit be- samkeit fragte euismals den Genferwegen wollte, ließen sie ihm sagen: Rousseau, wie er es doch mache, daßsie fürchteten sich in der Welt vor er immer so überzeugend und so hin-nichtiZ, als vor Sem Einstürzen des reißend schriebe. »Ich, that er hin--Himmel». Dies ist stärker, als wenn zu, bin ein Lehrer der Beredsamkeit,sie gesagt hätten: sie fürchteten sich der seit so vielen Jahren alle Figu-schlechterdings vor gar nichts. rcn, Tropen und Wendungen derRe-Die Starke dienet sowol zur Ue- de studiret; und dennoch ist es mirberzeugung, als zur Rührung. Wo noch nie geglükt, mit dem Nachdrukman keine Beweise für die Wahrheit und der Starke zu schreiben, die Jh-einer Sache anzuführen hat, sondern nen so natürlich scheinet."Ich ha-blos durch Bejahung oder Versiehe- be weiter kein Gehcimniß und keinerung sie glaubwürdig machen kann, Regel, antwortete Rousseau, alsda ist die Stärke des Ausdruks das daß ich nichts behaupte, als das,einzige Mittel, die Zweifel zu vertrei- von dem ich selbst lebhaft überzeugetden. Denn man ist geneigt zu glau- bin, und nichts äußere, als was ichden, baß das, dessen man uns mir bey jeder Sache würklich empfinde."ungewöhnlicher Starke versichert, Darin besteht allerdings das ganzenicht erdichtet seyn könne. Eben so Geheimniß: aber diese lebhafte Ueber-gewiß rühret man auch, wenn man zeugung und dies starke Gefühl selbstsein eigenes Gefühl stark an den Tag liegt in dem Genie des Redenden,legen kann. Es giebt zwar auch Eine Seele, der es an Kraft undFälle, wo bcydes Ucberzcngnng und Energie fehlet, selbst der größte Geist,Rührung blos durch die höchste Ein- der blos an subtiler und höchst gc-falt und den natürlichsten Ausdruk nauer Zergliederung der Begriffe sei-vollkommcn bewürkt werden, und wo nc Nahrung findet, diese können durches der Stärke nicht bedarf. Aber kein Studium zu der Stärke gelan-diese rührende Einfalt ist noch schwe- gen, wovon hier die Rede ist. Dochrcr zu erhalten, als die Starke; sie muß allerdings mit der natürlichenscheinet auch nicht von so allgemeiner Kraft des Geistes und des HerzensWürkung zu seyn. und kann nur vor auch Uebung im Denken und Empfin-ganz verständigen Zuhörern mit Si- den verbunden werden. Erst dann,chcrheit des Erfolges gebraucht wer- wenn uns das, wovon wir sprechen,

muivkucünem dominum ex lervisconNuLvi, ex kzcinoruiis, ex eZenli-dus conj;l'cZ,l!NN! Lic. xro llvmo.

*) S. Frage.

völlig bekannt und geläufig ist, daßder specularivc Verstand dabei) nichtmehr^zu arbeiten hat, bekommenVerstand und Herz die völlige, ganz-

liche