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Flagcolct oder das ?i^icsw wäh-rend dem Spielen auf der Violine,das Harpcggio, oder das Händeübcr-schlagen auf dem Clavier, und langeTriller / oder Läufer durch die Ton-leiter herauf und herunter, auf denmehresten Instrumenten; mit sechssolchen auswendig gelernten Soloserregt ein Solospicler oft die Bewun-derung der ganzen Welt, Fehlet ihmgleich dadcy das Vermögen, eineneinzigen Takt aus den Ripienstimmen,wie es sich gehört, mitspielen zu kon-neu: so wird ihn« dech nur von We-ingen, die es verstehen, der Nameeines Virtuosen versagt.
So sind die schlechten und die mch-rcsten Solos und Solofpieler beschaf-fen. Ein guter Solospieler ist zu-gleich cm gmer Ripicmst: und hat erden Vortrag in seiner Gewalt, sosucht er Ansdruk darein zu bringen,und nicht sowol durch seine Fertigkeitzu frappircn, als durch die leiden-schaftliche Tone, die'er seinem In-strument erpreßt, auf das Herz sei-ner Zuhörer zu würfen. Ein guresSoloisteben das, was wir eine guteSonate nennen; hicvon wird imfolgenden Artikel umständlicher ge-sprochen werden. Zur Uebung derFertigkeit und des guten Vortragessind die Solos von mannichsaltigcrArt jedem Jnstrumeutspieler die un-entbehrlichsten Stükc.
InConcerten heißen dieTheiledecHauptstimme, wo die übrigen In-strumente blos aceompagniren oderxausiren, Solo *).
In vielstimmigen Stüken, wo jedeSumme mehr als einfach besetzt ist,bedient man sich, vornehmlich in denSingstimmcn, des Solo oft stattdes Piano: alsdann singt nur einervon der Stimme, und die übrigenschweigen so lange, bis das WortLutti ihnen anzeigt, daß sie wiederMttctm sollen.
S. Concert,
So n
Solo's flnd gesetzt für die Violine,von Grau», Frz. Bcnda, Jos. Bcnda,Czarth, Sehfarth, Raab, K. Hvcth,Neruba, Haitasch, Slamiy, W. G. En-derle, Falco, «dr. Malter, Adr. Gro.nemann, I. B. Hcinpel, B. Hupfeld,I. Agrell, Oandrieu, I. M. le Clair,ScnaiUer, bc Ouc, Garnier, Ga>inirs,Fcc. la Mothc, I. A. Mathieu, Mon-donville, Gab. vuillcmain, Ant. Lolly,Varthelemon, Corelli, Mvaldt, Tarti-ni, kocatelti, L. Bvrgh!, Nir. Evstmi,Low. Frrcaci, Fr. Grininiani, Glovan-nini, Mich. Aasciti, Miragllo, Iii.Manfrcdi, Al. Mareelio, Avoglio, Bar,bclla, A'nt. Bcrari. — Zur das Cla-vier: Gack, Wagenscil, I. Agrell, I.W. Hüßlrr, W. B. de Cr-ft, G. F.Meißner, I. F. LolrS, M. Cleiiirnti.
— Für die Flöte; Quanz, Teiemann,I. C. Älcinknecht, I, G. Graf, Riebt,Kirnbergcr, Frz. Bcnba, Abel, Czarth,Wagenscil, Chrstn. 8. Döbbcrt, Blavrt,Gins. Martini, Fr. Monranari, Grcmam,Aich Mahauit, Anna Ben, I. Cervtt-to, Florto. — Für das Violoncello:Massart, Matern, Gcaztani, Gretsch,Fr. Guerciui, Kloo, Ig». Uara, Än-dert, I. B. Baumgürtncr, W. Flack-tvn, I. G. Bischof, I. B. Tupiö, Harb.
— Zur die L.auce: Colombe, PH. Lu»rant. Ad. Falienhagcn, C. .stohott, I.Krcpfgaiis. — u. v. a. m.
Sonate«
(Musik.)
Ein Jnstrumentalstük von zwey,drey oder vier aufeinander folgendenTheiicn von verschicdcncili Charakter,das entweder nur ciue oder mehrereHauptstimmen hat, die aber nur ein-fach besetzt sind: nachdem es aus ei-ner oder mehreren gegen einanderconcertirendeu Hauplstimmcu lusteht,wird es 8ön.na ü sulo , a ciue, a trsete. genennet.
DicInstrumc-ntalmiisik hat in kei-ner Form bequemere Gelegenheit, ihrVermögen, ohne Worte Empfindun-gen