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schcn Person, die unter wirklichehandelnde Personen gesetzt wird, so-gleich anzeigen, daß der Mahlcr nicht«ine Historie, sondern eine Moral hatmahlen wollen.
Aber wir können uns hierüber nichtweiter ausdehnen, und wollen nurnoch über den Werth der Sinnbilderanmerken, daß es dabei) gar nichtdarauf ankomme, daß sie hohe, oderwenig bekannte Begriffe und Lehrenausdeuten. Die Wichtigkeit mußhier nicht durch die Seltenheit, oderdas Neue und Hohe, sondern durchdie Brauchbarkeit bestimmt werden-Es gicbr sehr gemeine, sehr leichtfaß-lichc Wahrheiten und Lehren, wiez .B. die meisten sind, die durch ganzbekannte Sprüchwortcr ausgedrilltwerden! die eine weit größere Wich-tigkeit und Brauchbarkeit haben, alsmanche nur durch großen Scharfsinn,oder tieft Wissenschaft zu entdetcndc,und auch schwer zu sagende Wahr-heit. Wir erwarten von den Kün-sten eben nicht Aufklarung des Ver-standes, sondern würksamc Erinne-rungen an ganz bekannte, aber sehrnützliche Wahrheiten ! nicht neue Be-griffe, aber tägliche und lebhafte Er-innerung der wichtigsten uns schongenug bekannten Begriffe. Es wardarum ein sehr guter Einfall, den un-ser gcschikte Hisiorienmahler Rohvehatte, gemeine Sprüchworter sinn-bildlich zu zeichnen, wovon sein Bru-der, der Kupferstecher, verschiedeneherausgegeben hat.
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lieber die Sinnbilder, im weitesten Um-fange genommen, ist sehe vlckgeschrieben,und zur Erfindung derselben manche, ob-gleich wenige glückliche, Versuche gemachtworden. Zwar gehöret der größte Theilderselben nicht uniiitttelbar und eigentlichhierher ; aber, dein Litteracvr werden dieBeytrstge zur Geschichte der Sinnbildereyüberhaupt, hoffentlich willkommen scon.Theoretisch handeln davon überhaupt:
f?gul JovlUlZ (kagionainento ffopr»i Ivlocci e stiffegni st'rrmc e st'-nnorsclie coinuncinenre cbiamano iin>preffe, con un stiffeorffo sti (ffirul. Ituff.colli inrornoallo ffeffo ffoggcrro, Von.1556. z. Vermehrt mit einem kagio-numenro von Lud. Domenichi, Fir. Ij57.8. und mit dem folgenden von Gabr. Si-meon!, Lyon >574. 8. Französisch, Lyon>561. 4. Span, ebcnd. i;6i. 4. lieber«Haupt ist dar Buch.sehr ofte und schonfrüher zuerst gedruckt morden. Es wardas erste, worinn die Kunst zu Sinnbil-dern gelehrt wurde; aber die feühernAusgaben weiß ich nicht nachzuweisen.)—-Gab. Giinooni (lZial. pio cc ffpecu-larivo .... l^one 1560. 4.) —-Darr. Tacgio (llifficeo . . . stovekl ragions stell'arre sti ffadricsr le im^pretc confformi a i concenci stell'ani»mo . . . Xtil. 1571,4. ZweyBücher.)-- Seip. Zlmmirato (II kor», uv-verv stell'Imprele, Oi-il. dsap. 1562.fflor. 1558- 4. L.uca Tonrile(llagionsmenro. . . ffopra la propriccseieiie lmprcffe . . ?»v. 1574. ff.) —'Giov. Anoc. palozzil ( viffcorff ...ffopra Ilmprele, Kol, 1575. 8>)Franc. Eaburacci (Disrraro . . . .
stove ff stimolkra il vero e novo ino-ffo sti ffsre ie lmpreffe . . IZol. 158».4.) — Torquato Tasso (Il L«nre,ovvcro stel' Impreffe, Oial. Ksp. ff. 2.4. in s. beerere ffamil, pesgz 1617. 4»und im 5 ten Bd. der FlorcntinischcnAusgabe seiner Weeke. — Giul. Eos.Eapaccio (Oeile Impreffe, Brarraro.ffid. III. diap. i;x>2. 4.) — ürrc.Tasto (Oella Kesirü s perffcv.ion stell'Imprels, Nerg. 1612. 1614. 4.) —Lruc. Mauescotti (parerc ffeieoneerriffsvoloff ff stcdduno sminecccre ne' cor»pi stell' l!nprcffe, Lest. 161z. 4.) —-Franc. Tonrarini (Delle lmpicte,Oiffeorffo, Ven. 1618. 4.)— Ud>0i>0Nistelp (In der stslcn - 72tcn s. Leo-ginn. poec. des ztcn BdS. S. >7Z u. f.)— Franc. vAmboise (viffc. ou
Ichsice stez Oeviffez . . . Lsr. ,620.
8.) — Marco Bolma (vift.
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