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wonach ein Sänger streben muß, ist dem Sangers von wenigem Ansdrukein guter Geschmak; diesen muß er ftyu würde, das höchste Leben geben,sich gleich Anfangs durch Anhörung obgleich bcyde denselben Gesang vor-gucer Singstükc eigen zu machen su- tragen würden. Der Sanger de«chen. Har er erst einen guten Ge- fleißige sich auf leicht zu fasseiideundschmak, omni kann er zu seiner Uc- der Stimme angemessene Manieren:bung sich allerhand Schwierigkeiten denn ver güte Geschmak vcrlangtZier-ausJnstrumentalsiüken geläufig ma- rathen; er suche vornehmlich die vcr-chcu, damit er eine Fertigkeit erhal- schicdcnen Arten der Triller rund undte, alles ohne Zwang vorzutragen: deutlich zu macheu, und sie mit Ge.aber auch uur zu diesem einzigen End- schmak und Ucberlcgung in der Me-zwek: denn aus diesen Schwicrigkei- lodic anzubringen; "kleine Auszierun,ten sein .yauptgeschafftc machen, und ' gen der Melodie gehören auch hiehcr,damit nurBcwunderung erregen wo!. j„ sofern sie von der Art sind, daß!cn, heißt sie Stimme zu einem sehr der Tonselzcr sie nicht hingeschriebenunvollkommenen Instrument eruie- »iid sie der Willkühr des Sängersbrigcn, und den Hauplvorzug, den überlassen hat; doch hüte er sich, über,sie vor allen Instrumenten hat, auf all mit Manieren zu prangen, unddas Herz zu wurken , gänzlich aus darüber den Ansdruk des Ganzen zuden Augen setzen. Jede Schwierig- vergessen: denn dadurch wird seinkcit, sie sei) noch so groß, kann auf Vortrag jedemZuhörer von Geschmakdiesem oder jenem Instrument nach- unausstehlich.' Er mache es, wie dergemacht und besser nachgemacht wer- gm? Baumeister, der die Menge undden; aber mit Ausdruk gesungene die Art der Ziei rathen nach dem Cha-Worte kann kein Instrument nach- raktcr des Ganzen anbringt, nämlichspielen. Hierbleiben für den San. so, daß das Ganze dadurch nichtger Schwierigkeiten von einer an- verstellt, sondern dadurch nur reizen-de! n Art übrig, wozu die bloße Fcr- per wird. Eine Anette von leichtemtigkeit der Stimme allein noch lange «„d fröhlichen,Inhalt vertragt vielenicht genug ist; Schwierigkeiten, die Manieren, ein pathetisches Sing-so vielfältig sind, als es der Aus- stük hingegen fast gar keine, u. f. f.druk ist. Jeder Ausdruk crfodert Der manierliche Vortrag der Sangerseinen eigenen Ton der Stimme, und hat in der Musik den ersten Grundüberhaupt feinen bcfondern Vortrag. z»m verdorbenen Geschmak gelegt, soSo verlangen zornige Worte emen wie in der Gelehrsamkeit die manier-trotzigen Ton, und einen abgesioße- liche Schreibart. Veränderungennen, ohne alle Manieren itachdrükli- dcrMelodic, nämlich wo ganze Satzechen Vortrag; zärtliche Worte hin- anders gesungen werden, als sie vor-legen einen sanften, einschmeicheln- geschrieben sind, können nur alsdenuden Ton, und , nach dem Grade der gut scyu, wenn der Sänger dadurchZärtlichkeit, einen ziehenden und ma- yas Fehlerhafte des Ausoriits in dermerlichcn Vortrag. Ein klagender Melodie ersetzt, und es folglich besserunsicherer Ton, der zwischen dem versteht, als der Tonfttzer. Da die-Rcinen und Unreinen schwebt, dringt ftrFallseltcn ist. zu geschweige», daßbei? rührenden Worten in die Seele, der Sanger bey solchen Auszierungenund ist den Sänger», die bloße Fer- die Harmonie in seiner Gewalt ha-tigkcic der Kehle besitzen, selten oder beu, und selbst ein Tonsctzcr seyugarnichtgegcben. So kann ein aus- muß, so kann es nicht fehlen, daßdruksvollcr Ton der Stimme einem solche Variationen oft von dcm übel-Eesang, der in dem Munde eines an- stm Erfolg sind, und etwas ganz
anders