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4 (1794) [R - Z]
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wer der wichtigsten Gegenstande der sanfte Singstimme völlig wieder auf-Dichtkunst"). Es scheinet zwar, daß gerichtet werden,viele die sogenannte Vocalmnsik nur Daß das Singen eine weit größereals einen Nebenzwcig dieser Kunst Kraft habe, uns zu rühren, alsansehen; und man arbeitet an viel jede andere Veranstaltung der schonenOrten zehnmal mehr für die Jnstru- Künste, ist unstreitig. Die ganzeNicntalmusik, als für das Singen. Knust der Musik ist eine Nachah-Dicses beweist aber nichts anders, mung der Singkunst; dcnndieschatals daß hier, wie in andern Dingen, zuerstAnlcitung gegeben, Jnstrumcn»das Vorurtheil die Menschen derlei- te zu erfinden, auf denen man die Tö-tet, die Bahn der Natur zu verlassen ue der Stimme nachzuahmen suchte,und Nebensachen zur Hauptsache zu . Hat man es nnn aufdcnJnsirnmen-machcn. ' ten so weit gebracht, daß man durchDas .Singen ist unstreitig das diese bloßen Töne so viel Leidenschaft-wichtigste und wesentlichste Werk der liches ausbrüten kann: wie vielmehrMusik, gegen welches alles übrige, muß nicht durch das Singen ausge-was sie hervorbringt, eine Neben- drükt werden können, da es noch diefache ist. Gewiß ist die Gabe zu sin- Worte zu Hülfe nimmt, und den Ge-gen ein wohlthatiges Geschenk der gcnstand nennt, der die leidcnschaft-Nakur, das vorzüglich verdiente, liehen Töne verursachet? Ob nnndurch Genie bearbeitet und zur Voll- gleich jeder Mensch singen kann, sokommcnhcit gebracht zu werden. Es singt doch einer vor dem andern bes-dicner, die vergnügtesten Empfin- ser, nachdem die Stimme des einendüngen zu unterhalten und zu vcrsiar- vor dem andern an Annehmlichkeitkcn, Mühe und Arbeit zu erleichtern, und Leichtigkeit einen Vorzug hat,und überhaupt jede Empfindung des und nachdem sie mehr geübt ist, undHerzens auf die kräftigste und nach- der Sänger einen bessern Vortragdeutlichste Weise zu äußern. Auch hat. Daher ist aus dem Singen eineblos der leichtere Gesang, der zum weitlaufttge Kunst geworden, die diegesellschaftlichen Vergnügen ertönet, Regeln eines guten Vortrages an diehat sehr schätzbare Würkung; weil Hand giebt. Denn da das Hülfs-dadurch jcdcs'gesellschaftlichc Gefühl mittel der Sprache die Gegenstandeauf die angenehmste Weise unterhal- der Empfindung schildern kann, wet-ten wird. Worte, die für sich nur ches dieInstrumcnte allem nicht thuneinen schwachen Eindnss machen wür- können: so ist das Singen mit derden, können, wenn sie gesungen wer- Musik nicht allein verbunden worden,den, zur Sprache des Herzens wer« femdern hat dadurch die Veranlassungden, und eine ganze Versammlung in zu Erfindung von Knnstformen, woRührung setzen. Da auch mehrere das Singen die Hauptsache ist, ge-zuglcieh die nämlichen Worte singen geben, welche zum Unterschied der Jn-können, so wird dadnrck jeder in sei- strumentalmusik die Vocalmusik ge-ncn Empfindungen durch die andern nennet wird. Daher ein Saugerbestärkt; woraus denn eine Fülle des sowol als ein Jnstrumcutisi dieselbenVergnügens entsteht, das durch kein Zeichen der Musik lernen, und sichandcresMittel in demselben Grad zu in denselben Regeln eines guten Vor-errcichcn wäre. Singen ist endlich träges üben muß; doch muß diesesdie leichteste und würksamstc Arzeney nicht so weit gehen, daß er sich nachgegen alle Bitterkeit des Lebens, den Instrumenten bilde, sondern die-Eine betrübte Person kann durch eine se müssen sich vielmehr nach seiner

') S. l'icd.

Stimme bilden. Das Vornehmste,

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wonach