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sich gefallen lassen, daß, ke» seinemTriumphe, seine Soldaten ihn auf solcheZiel besangen (Suer. in virs Oes. 49und ;i, S. Z2. Lck.Llzev. 1671.16,)Hierauf folgte eine Art von dramatischerLustbarkeit, welche den Nahmen Samre(Äischspiel) führte (S. den Art. Lomo-Sie, S. ;>?. b.) und aus dieser soll dieBenennung Satire für diese Dichtartendlich gebildet worden seyn. Für denUrheber derselben wird ausgegeben : —Ennins (zzy. I. v. Ch. Bestimmenzu wollen, wie Ennius darauf gebrachtworden ist, zum blose» Lesen, nicht zurVorstellung, Gedichte zu schreiben, wel-che Verspottung und Züchtigung dcrThot-hcitcn und der Laster zum Zwecke hatten,und oh er den Stoff dazu, aus den vor-her erwähnten satnrischcn Pvssenspiclcn,oder aus den regelmäßiger» Stücken desLiviuS AndronikuS genommen, ist eineleere Grille; denn keiner der alten Schrift-steller hat uns Nachrichten über die Ent-stehungsart seiner Satiren hinterlassen,und von diesen Satiren selbst sind nurnoch Fragmente, und von jenen Posscn-spielen und regelmäßiger» Stücken ist,im Ganze», nichts übrig. Und wennDarier, und seine Ausschreibet Drydenu. a. m. uns erzählen, daß er auf dieseLichtart gekommen se», weil er das Ver-gnügen t>cr Römer an den erwähntenStücken wahrgenommen, und daß er ih-nen dieses Vergnügen nun zu Hause,durch das bloße Lesen verschaffen wollen,u. d. m. so ist das höchst ungereimt: dennbe» dem damahligcn Zustande der römi-schen Lultur, und bcy dem Mangel derBuchdruckcrey, läßt sich nicht eben sehrviel Cabinetlcscrcy gedenken. Alles, waswir von ihm wissen, ist, daß er Gedichte,in unbestimmten, ungleichen Versartenschrieb; welche, da sie gleichsam ein Ge-misch verschiedenen Jnnhalts waren, Sa-ruroe haben heißen sollen (f. LsLsub. l,. 2.c. 4. p. 241. Lei. ksmk.) Die eine führteden Tirol Asotus, und scheint gegen einenerdichteten liederlichen, verdorbenen Men-schen geeichter gewesen zu sepn; von densichrem wissen wir nichts, als daß sie au»
6(vlcssekcht nur 4) Büchern bestanden»Die übrig gebliebenen Fragmente hat zu-erst Hier. Columna, Neap. 1590. 4. undhernach Franc. Hcsselius, Anist. 1707. 4.herausgegeben. Littec. Notitzen finden sichin bsbi-ic. Lidl. Ar. Tili. IV. c. 1. Vnl. z,p. »27. lstps. 1774. 8 ) »-- äi.nc:lius(>;o. v. Eh. Geb. Daß seine Satiren vonden Satiren des Ennius verschieden gc»wcscn, ergießt sich aus der Stelle desDiomedes : Ssc^rs eist carnien spuck IIa-msnas nunc quickem insleckicum, eieck csrpencka dominum viris srckacsScomoeckiae cksrsökere compolirum»yusle icripierunc l^uciüllz er kkors-rius er ?erlius. Feck o/cm cnrrveu,e^c , X».
cnmur er spuck kuricch. Lol.
482. Nun wissen wir, zugleich, auSden übrig gebliebenen Fragmenten, daßLueilluS seine Satiren in einförmigen Syi-bemnaßcn , obgleich nicht alle in eincrleygeschrieben, denn einzeie waren auch injambischen und trochcüschen abgefaßt; iviesehen aus der angeführten Stelle des Dio-medes, daß er seine Satiren »ach demMuster der alten Komödie eingerichtet,und also Narren und Böscwlchtcc nahsmentlich ausführte (welches sich denn auchaus verschiedenen Stellen des Hvraz, alsSarve.!. 4. V.i.u.f. II. 1 .6z. des Per»sius Ssr. i. V. 114. des Juvenal, Ssr. 1.1.V. >6;. crgicbt) und auch zugleich, daßdie so genannte frühere römische Satireex vsrüs poemsrikus bestanden; folglichscheint er denn gleichsam auch Einheit dcSPlanes hinein gebracht, ein eigentliches,zusammenhängendes Ganzes aus ihr ge-macht zu haben; welches denn auch ausdem gewählten gleichförmigen Svlbcnmaßezu den einzeln Satiren wahrscheinlich wird.Und aus diesem Grunde ist er denn auchwohl nur für de» cigeutiichcn Stifter derrömischen Satire von dem Horaz (Ssryr.II. 1. V. 48>) und von dem/Quiiitilian(Ichb. X. c. i.) von dem Oonat (Oc Vrs-Aoeck. er Lomoeck vor dom Lindenborgi-schen Tereuz, ex eck. ?cunü, I.ipL.>774.?. I. S.XXVII.) gemacht worden.
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