Druckschrift 
1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
672
Einzelbild herunterladen
 

6? 2 Dich

D i ch

aber auch hier ist der Verf. nirgends tiefeingedrungen; und Einseitigkeit, oderVorliebe für die Art der Cultur seinerNation zeigen sich fast allenthalben.) —I7arr ein poscs et <le l'oraceur > ?sr.1766. 12. --» Lnlelgn. «lcs Keilesletrres, p. Ie Uere Uraitliner, ?ar.176g. 12. 2 B. — ldlöbionaire 6eb.it»rersrure, 62ns lequel c-n resice 6erour ce qui a rapporc ö l'elvqnence,d Is goelie, er sux Keiles lerrres, ertlünz lequel 0» enteigne la inarcke erIcs regles czn'nn 6oir nkierver 6ansrous ies ouvrages 6'elprir, p. I'Kkke(Änroine) Labarier 6e Lallres, ILar.>772. g. zB. (Las Werk verdient nurin so fern bemerkt zu werden, als es größ-tcnthcils aus denjenigen Schriftstellern ge-zogen, und nach denen Grundsätzen ge-sammeltist, welche der Verf. nachher ins. Trais Siecles, so tief herab zu würdi-gen gesucht hat.) — pocriquc clemcu-raire, par. 1771.12, (von La Scrre) ---krineipes generaux 6es Keiles lerrres,p. kvjr. ldomairon, ?ar, 17L5. l 2. 2 B.Deutsch, mit Zus. von A. C. Stockmann,Leipz. >786-1788. 8. 2 B. (SerVcrf.hatfür junge Menschen, deren eigentliche Be-stimmung nicht die Künste sind, geschrie-ben, und sich also nur auf allgemeine Be-griffe eingeschränkt. Der erste Band ge-hört, in so fern darin von den Eigenhei-ten prosaischer Werke die Rede ist, nichthiehcr; in dem zwcyten handelt der Verf.nach einer Einleitung von dem Verse, demReime und der Poesie überhaupt, Oespoclies t'ugirives, als Epigram, Madri-gal, Sonnet, Nondcau, u. s. w. Oesperics poemcs, worunter er die Fabel,das Hirtengedicht, die Epistel, Satire,Elegie und Ode versteht; cies granstskoemes, als Lehrgedicht, Drama über-haupt, Lustspiel, Trauerspiel, die Oper,und episches Gedicht. Neue Ideen darfman nicht erwarten, und öfterer findetman obendrein höchst unbestimmte; zu denphilosophischen Köpfen läßt der Verf. aufkeine Fälle, sich rechnen. — — AnAchrgeOichten über die Poesie, sindmir, in französischer Sprache bekannt:

T'src poecique ou l'on geuc remar-quer la pert'cötivn er les äetaurs 6essnc. er m»6crnes Uoeres, von Jeande la Frcsnapc Vauquclin, in s. Poes.Laen >605. 1612. >2. (Ausser brauchba-ren Nachr. über die Geschichte der franz.Poesie, enthält das Werk auch die bekann-ten Regeln, in einem, für seine Zelt,sehr guten poetischen Stolc. Es bestehtaus drcy Büchern, scheint aber unter denFranzosen selbst, wenig bekannt zu seyn.)— Krc poerique cn I V ckancs, vonNie. Boileau, mit den Satiren zus. ?ar.iü?z. 8. und nachher in den vielen Samml.f. Werke; Eat. von Godeau, Par. 17Z7.L. ?tal. soll es von dem Grafen Gozziübersetzt seyn, wahrscheinlich also von Gas-paro Gozzi, denn Carlo Gozzi hat nurdie Satiren übersetzt; Engl, von W.Saamc, Lond. >68z. 8. portugiesischvon dem Gr. Ericclra; auch sind rußischcund dänische Uebers. davon vorhanden.(Daß das Werk, als Lehrgedicht betrach-tet, großes Verdienst hat, läßt sich nichtläugnen; aber, wenn es gleich nicht, wieMcreicr will, eine bloße sbrr elu rimeurseyn sollte: so ist es doch wahrlich auch dasnicht, wofür die Battcux und Marmon-tel es ausgeben. Bbileau'S Gesichtskreiswar sehr beschränkt; und wahres, inni-ges Gefühl für dichterische Schönheit hatteer nicht; sie war ihm bloßes Kunstwerk.Wer kann sich des Lächelns erwehren,wenn er ein Sonnet ohne Fehler jedem

größcrn Gedichte vorzieht?) ilebci-

gcns versteht es sich von selbst, daß vonden, bcy dem Art. AesisietiL angcsühr.tcn Werken, verschiedene, als die Schrif-ten des Dubos, und Batteux, hirher ge-hören. Und verschiedene, welche gewöhn-lich unter die theoretischen Schriften vonder Dichtkunst überhaupt gesetzt werden,als die ktestcx. des Fontenelle, und desHoudard de la Motte, so wie die Urin-cipes pour la leölure 6es poeres, U. a.m. sind da, wo sie meines Bedünkenshin gehören, bcy den Art. Trauer-spiel, Gve, Geschmack u. d. m. zusuchen.

Von