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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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341
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Bau

Bau Z4i

gu! en ilepenäeQc, p. Lb. Osvileo,?ür. 169z. 4. neu hcrauSg. von Alex.Saverien 1740 und 1755. 4. — OiK.et^molvßiczue ckes rermez cle I ^rcdi»retiurc psr (Den. ?rsnc.) L-s^eliel-,p.ir. 17z;. >2.— Oiöl. ck ^rcbireölu-re civilc, milic. nsuo. snc. er moä.er äe cous i.es orrs gui en äepenclenr,svec les rsrmez expl. en krsncois, lao.iral. elsogn. sngl. er sllemsnä, p. hä.O. k. l^oliinck cle Virio^z, hsr. 177zund 1780. 4. zBde. mit Kupf. — —In deutscher Sprache: Der erste Theilvon I. F. Penthcrs Anleitung zur bür-gerlichen Baukunst besteht in einem hexi-con oi-ckir. oder Erklärung der üblich-sten, deutschen, franz. und ital. Kunst-wörter der bürgerlichen Baukunst, welchesauch wieder einzeln, Augsburg 1762. ab-gedruckt worden ist. — Allgem. Bau-Lcxicon, oder Erklärung der teutschcn undfranzösischen Kunstwörter in der Baukunst,von Luk. Doch, Augsb. 1781. 8. — Derzte Abschnitt in Schmidts BürgerlichemBaumeister, Gotha 1790. 5. enthält einarchiteet. Wörterbuch, oder kurzgefaßteErklär, der, in der bürgerlichen, Müh-len - und Wasserbaukunst vorkommendendeutschen, lat. franz. und ital. Kunstwör-ter. — — In englischen Sprache:?dc IZuilciers Oiöl. skieeving (Zusliriez,tBwnciries, ?coporc!onz, siack Valuevi che Xäscerisls erc. bzi här. dlcve,b. a. 8.

Auch haben wir von G. Huth ein all-gem. Magazin der bürgerlichen Baukunst,Weimar >789. 8. bis jetzt einen Band,erhalten.

Ucbrigens wird man, bcy einer nurflüchtigen Bekanntschaft mit diesen ver-schiedenen Werken über die Baukunst, ge-wahr, daß im Ganzen, die Rücksicht aufbloße Verzierungen, darin immer größerwird. lind von den neuern Gebäudenselbst sagt ein italienischer Architeet: Do-vungue ii rivolgs Ic> l'gusrcko li vcciels Nolles ^rcliirercues peccsre lempraper eccello eli ornsmenri, nun ins!per ckiterro. dlon gdvisma msivolurocomprenckere, che gll ornsri bsn cks

nsicere <lzi necellsrio, cbc clebbon»eller üeniliconci, ecke col menu lits mcglio. Auch steht er gar nicvt an,zu behaupten, daß so gar das neuere Rom,in Rücksicht auf Bauart, so weit unterdem alten Ron: (zu geschweige» unterAthen) stehe, als ein mechanischer Kupfer-stecher unter Raphael. Die Ursachen die«ser großen Unterschiede aufzusuchen, ist hierder Ort nicht; sollte aber nicht unsre ewigeSpiclcrcy mit dem Worte, Schon, unddie allgemeine Anwendung desselben aufdie Baukunst, eine dieser Ursachen seyn?Wenigstens ist es auffallend, daß die Grie-chen da, wo sie von denjenigen Künstenreden, welche wir jetzt die schönen Künstenennen, z. B. Aristoteles, nie der Baukunstgedenken, ob gleich zu seiner Zeit, dieProppläa, und das Parthenon, und dasOdcum schon erbaut waren. Auch hatein neuerer englischer Schriftsteller, Th.Twining, cS, in einer der, seiner lieber«sehung der Dichtkunst des Aristoteles,Lond. 1789. 4. vorgesetzten AbhandlungenS. 60. Anmcrk. n. so gar ungereimtgefunden, die Baukunst mit den übri-gen schönen Künsten in eine Classe z>»setzen.

Baumeister.

ARer den Namen eines guten Bau-meisters in seiner ganzen Bedeutungverdienen will, muß nicht nur reichan natürlichen Talenten seyn, son-dern auch aus den meisten Künstenund Wissenschaften viel gelernt haben.Es kann von gntem Nutzen seyn,wenn wir die Eigenschaften des Bau-meisters, die wir in diesen wenigenWorten anzeigen, etwas umständli-cher beschreiben.

Wir fodern zuerst von dem Bau-meister eine gründliche und weitläuf-ige Kenntnis; der Sitten und Lebens-art der vornehmsten Volker, unddesjenigen insbesondere, unter wel-chem er lebt. Diese hilft ihm zu-voderst, jedes Gebäude nach demStand und der Lebensart des Eigen-

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