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1 (1792) [A - D]
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178
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pulpic, I-onll, »765. 8< Ä»

deutscher Sprache: Oer, von Natur,und nicht von angemaßten Affectcn liebelichc und angenehme Prediger auf der Kan-zel, von Joh. PH. Zippel, Fest. 170-.8.

— Regeln von dem äußerlichen Vor-trage in der Redekunst, in dem Bremi»scheu Magazin, B. >. St.-. S. z-19. (Sicsind, meines Wissens, aus dem Engli-schen, aber ich weiß nicht, aus welcherSchrift, gezogen)— Joh. Friede. Löwcns,Grunds, von der Beredsamkeit des Leibes,

Hamb. >755. g. Auch wird noch,

in den Anweisungen zu der Redekunst über-haupt, als in den Urincipez pour 1aleökure <ics Orsreurl, hör. >75Z- 8-z B. (im 6tcn Buche) — in, Lawsonsh.eJurez, I.onci. 1759.8. (in der--tcnVorlesung, S. 260 der deutschen llcbcrs.)

— in Gottscheds Redekunst (im i8tenHauptstück, S. Z82. der ztcn Aufl. u. a. m.davon gehandelt. —

Wegen mehrerer hichcr gehörigerSchriften, s. den Art. Vortrag undStellung.

A n st a n d i g.

(Schöne Künste.)

Aie Uebcreinstimnmng des Zufälli-gen in sittlichen Dingen, mit demWesentlichen derselben. Jede Ucber-cinstimmung des Anfälligen mit demWesentlichen ist eine nothwendige Ei-genschaft der Werke des Geschmaks;sie vermehrt ihre Vollkommenheit,und das Gegentheil hat allemal et-was unangenehmes: in sittlichenDingen aber ist diese Uebereinstim-mung um so viel nothwendigcr, dadas Gegentheil anstößig ist. Es istdarinn, was das liebliche (il oosin-me) in den Gebrauchen und Modenist. Die Fehler gegen das lieblichestreiten gegen die zufällige Wahrheitunsrer Vorstellungen; aber die' Feh-ler gegen'das Anständige beleidigenunsre Empfindungen, und sind dar-um um so viel wichtiger. Der Mah-ler, welcher beys der. Einsetzung des

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Abendmahls unter der Tafel einenHund und eine Katze vorstellt, diesich um einen Knochen zanken, er-wekt zufällige Empfindungen, welcheder Ernsthaftigkeit der Hauptsacheganz zuwider sind und sehr anstößigwerben. Eben so anstoßig ist es,wenn bey ernsthaften Handlungen,Personen von possirlichem Wesen,Kinder die mit Hunden spielen, oderdiese Thiere, welche die Scene ver-unreinigen, mit eingeführt werden;wie dieses vielfältig von unbedacht-sameit Mahlcrn geschehen ist.

Ungeachtet dergleichen Fehler ge-gen das Anstandige meistenthcils vonden Mahlern begangen werden, sosind die andern Künste gar nicht sreydavon. In der Baukunst sieht manoft christliche Tempel mit Zierrathendes heidnischen Gottesdienstes, oderHäuser gemeiner Menschen mit Tro-phecn behängen; Gebäude von ei-nem ernsthaften Charakter, mit Ver-zierungen der ausschweifendsten undwollüstigsten Einbildungskraft. Auchgroße Dichter fallen bisweilen indiesen Fehler. Ein Beyspicl davongicbt uns Milton, der dem erha-bensten Wesen eine Sprache in denMund legt, die einem finsicrn Schul-theologen besser anstünde, wie Popesehr richtig angemerkt hat. Vondem Unanständigen der geistlichen ?Redner, sowol in Sachen, als in !Worten und dem ganzen Vortrag, 'bedürfen wir keiner Beyspiele, deren ieine Menge jedem Menschen von Ge-schmak bekannt seyn müssen.

Das Anständige wird nicht blosdurch Vermeidung des Unanständi-gen erhalten, obgleich auch hier dieAnmerkung des Hoog) gilt:

Virrus cft vicio csiuisse.

Es muß sich durch Einmischung sovollkommen übereinstimmender Zu-fälligkeiten bemerken lassen, daß dieWürkung desselben lebhaft empfun-den wird.

Die-