Nachricht. .v
zen Umfange des Wortes, machen diese Zusätze, indessen, nochimmer nicht Anspruch. Wer kann sie hier fordern, oder er-warten? Nur derjenige, welcher nicht weiß, was alles hiehergehört. Und da, wo aus dieser Unvollständigst ein Mangelzu entstehen scheint, war diesem Mangel nicht abzuhelfen. Sosind, z. B. die musikalischen Compositionen der verschiedenen,Hey den hieher gehörigen Artikeln angeführten, Tonkünstler,nicht allcmahl umständlich angezeigt; aber diejenigen, welche,bey Gelegenheit der ersten Auflage, dem Verfasser Vorwürfehierüber gemacht haben, scheinen nicht zu wissen, daß die Titel,selbst bey den gedruckten und gestochenen Musikalien, selten odernie, den Innhalt, das Jahr der Erscheinung, u. d. m. be-stimmt angeben, und daß folglich selten die Werke eines Ton-künstlers, dadurch hinlänglich von einander unterschieden, odergehörig nachgewiesen, und genau characterisirt werden können.Wer hievon nicht überzeugt ist, mache Versuche, z. B. mit denArtikeln, Sonate, Symphonie, u. d. m. und er wird se-hen, wie ganz unmöglich es fällt, dem ächten Litterator Ge-nüge zu leisten. Das Wesentliche bey littcrarischen Notitzenbesteht, meines Bedünkens, in der Richtigkeit und Genauigkeitderselben; und daß der Verfasser es nicht an Mühe und Fleißfehlen lassen, diejenige Vollkommenheit, welche, in Rücksichthierauf, in seinen Kräften stand, seiner Arbeit zu geben, wirdeine Vergleichung zwischen dieser, und der vorhergehendenAuflage lehren können.
a z Uebri-