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angst schrieen, und ach! es waren dieselben Schwäne, die einst so weich und heitermeine Seele bewegten. Ach! die schönen weißen Schwäne, man hatte ihnen dieFlügel gebrochen, damit sie im Herbst nicht auswandern konnten nach demwarmen Süden, und jetzt hielt der Norden sie festgebannt in seinen dunkelnEisgruben — und der Markeur des Pavillons meinte, sie befänden sich wohldarin, und die Kälte sei ihnen gesund. Das ist aber nicht wahr, es ist einemnicht wohl, wenn man ohnmächtig in einem kalten Pfuhl eingekerkert ist, fasteingefroren, und einem die Flügel gebrochen sind und man nicht fortfliegenkann nach dem schönen Süden, wo die schönen Blumen, wo die goldneu Sonnen-lichter, wo die blauen Bergseen — Ach! auch mir erging es einst nicht viel besser,und ich verstand die Qual dieser armen Schwäne; und als es gar immer dunklerwurde und die Sterne oben hell hervortraten, dieselben Sterne, die einst in schönenSommernächten so liebeheiß mit den Schwänen gebuhlt, jetzt aber so winterkalt,so frostig klar und fast verhöhnend auf sie herabblickten — wohl begriff ichjetzt, daß die Sterne keine liebende, mitfühlende Wesen sind, sondern nur glän-zende Täuschungen der Nacht, ewige Trugbilder in einem erträumten Himmel,goldne Lügen im dunkelblauen Nichts -