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daß sich die Eidwärme an der Oberfläche und unter dem Aequatorseit 2000 Jahren nur um 0°,1 Ii, vermindert habe, wie dies wahr-scheinlich sein mag; nimmt man ferner die Temperatur des Welt-raums zu 40° Ii. an: so beträgt der Erkaltungs-Exponent der
Erde für 2000 Jahre ^^ 1,00161. Damit also die Erde
um 1 Grad erkalte, ist eine Zeitdauer von 2000 .
20000 Jahren nöthig. Die Erkaltung von der Sicdhitze, alsoeiner Temperatur von 80° Ii., bis zu unfern Zeiten würde nach
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diesen Rechnungen eine Zeitdauer von 2000 . ° ^
— 800000 Jahren erfordern. — Wird die Zeitdauer der Erd-Abküh-lung nach Vcrhältniß der Durchmesser der Erde zu dem der Basalt-kugel berechnet; so ergeben sich für die Erd-Abkühlung weit ge-ringere Zeiträume, die jedoch durch den Einfluß, den die Atmos-phäre auf die Ausstrahlung, und die Sonne durch ihre Erwärmungausübten, sehr bedeutend vergrößert werden.
Zusatz 8 (zu S. 58).
Ueber die hohen Temperaturen, in welchen Pflanzen undThicrc noch leben können, thcill Bischof die folgenden von meh-reren Naturforschern gesammelten Thatsachen mit: »Sonncratund Prcvost sahen in Ostindien den Vitex J.Kims onslus I,. beieiner Quelle von 76° L., und auf der Insel Luzon an einem Bachevon 86° 6. Wärme wachsen. In dem Bache lebten mehrere Ar-ten von Fischen, die User waren mit grünem Rasen bekleidet, diePflanzen reichten mit ihren Wurzeln bis ins Wasser. G. R. For-ster fand den Vilox am Fuße eines Vulkans der Insel Tanna, ineinem Boden von 100° Temperatur. Illxmus serpzülum soll amRande des Geisers auf Island gedeihen. In den 75° warmenQuellen des Baikal gedeihen ebenfalls Pflanzen. Desfontainesfand mehrere Pflanzen in der Nähe der heißen Quellen von Bonavon 96° Wärme. Nach Adanson wachsen am Senegal verschie-dene Pflanzen und bleiben grün, obgleich der Sandboden oft eineWärme von 76° annimmt. Die Oscillatoricn leben in heißen Quel-len von 60 bis 75 ° Wärme. Confcrven finden sich in siedendheißen Quellen. In dem Wasser der 45° warmen Bäder zu Airin Savoyen entwickeln sich und leben Insekten. Dun bar undHunt er fanden an der Grenze der vereinigten Staaten einige,50 bis 60 ° warme, Quellen, in denen nicht nur Couferven, Kräu-ter, Gebüsche und Bäume wuchsen, sondern auch Muscheln lebten.Der Inrbv tlrormalis, ein Bewohner des adriatischen Meeres, fin-det sich auch in den 50° warmen Quellen von Albano. In denwarmen Bädern auf Manilla sollen Fische in einer Temperaturvon 60", ja sogar von 85° leben. In den karlsbader Thermen,die eine Wärme von 74° 6. haben, befinden sich Infusorien.«
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