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Die Constitution des Erdkörpers und die Bildung seiner Rinde
Entstehung
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serdampfs bei verschiedenen Temperaturen genauer anschließt, alsdie übrigen bisher aufgestellten Formeln, ist:t 1 99-1-64,295 lo^. eq-13,895 IvZ.^ e-i-2,9998 loZ/ e-l-9, 1743 loZck 6,in welcher t die Temperatur nach Graden der hunderttheiligen Scala,und v die Expansivkraft in Atmosphären bezeichnet.

Zusatz 7 (zu S. 54).

Ich habe in der bezeichneten Stelle nicht näher auf die vonFourier und Andern ermittelten Zahlen über die Dauer der Ab-kühlung der Erde eingehen mögen, weil die angestellten Berech-nungen auf gar zu unsichcrn Elementen beruhen/ Es ist wohl zuberücksichtigen, daß die Abkühlung der Erde durch Ausstrahlungdurch das Medium der Luft vor sich geht, und daß dabei alle dieErscheinungen in Betracht zu ziehen sind, welche erst in den letztemJahren durch die Versuche von Melloni bekannt wurden. DieAbhandlung von Pouillet:Memoire sur In elmleur svlaire,Zur los pouvoirs rozmmmnls et uksordants cke I'air atmosplle-rigue, et Zur In temperuture cke I'espaee, ?aris 1838", kanndie Fehler bemerklich machen, die man begeht, wenn die obige Rück-sicht nicht beachtet wird. Andere Fehlerquellen bei den bis jetzt aufge-stellten Berechnungen muß ich, des beschränkten Raumes wegen, über-gehen. Um aber doch einen beiläufigen Begriff von den Zeiträu-men zu geben, welche ein Körper von dex Größe der Erde bei sei-ner Abkühlung gebraucht, theile ich hier einige Resultate der sehrverdienstlichen Untersuchungen mit, welche Bischof in den letztemJahren über diesen Gegenstand angestellt hat. Er ließ auf derSayner- Hütte drei Basaltkugeln von 24", 27" und 9" Durch-messer gießen. Bei der ersten Kugel beobachtete er während derAbkühlung die Temperaturen an der Oberfläche des 2" dicken Lehm-mantcls, an der Oberfläche der Kugel und 2" tief unter derselben.Werden die Ucbcrschüssc derselben über der Lufttemperatur von zwölfzu zwölf Stunden zusammen gestellt; so bilden sie eine geometri-sche Reihe mit dem genäherten Exponenten 2'/g. Hieraus folgt,daß die Verhältniswahlen zwischen den Temperatur-Überschüssen anzwei Stellen von ungleichem Abstände vom Mittelpunkte wiederum

eine geometrische Reihe bilden müssen, deren Exponent ist,

wenn die Erkältungs-Exponenten für die beiden Stellen e und Lsind. Die Abkühlung der Kugel von der Schmelzhitze bis zu einemÜberschüsse von 9°,1 k. fand statt für die Oberfläche in 7 Tagen,7 Stunden, für eine Tiefe von 2" in 7 Tagen, 9 Stunden.Die Beobachtung der Abkühlung an den beiden letzten Kugelnwiesen die Richtigkeit der theoretischen Gesetze nach, daß sich dieAbkühlungszeitcn für gleiche Temperatur-Überschüsse wie die Durch-messer der Kugeln verhalten, und daß die Temperaturen nach demMittelpunkte zu in geometrischer Progression zunehmen, wenn dieTiefen eine arithmetische Progression bilden. Nimmt man nun an,