Die Constitution des Crdkörpers und dieBildung seiner Rinde.
ItlZiuin nalmn piuesllll nodis Iiistoi'iag vieom.
Einleitung.
s gibt zwei Wissenschaften, welche die Menschheit von denersten Anfängen ihrer Cultur an bis zu unfern Tagen fortwährendund ernstlich beschäftigt haben. Diese Wissenschaften sind die Astro-nomie und die Geognosic. Schon in jenen frühen Zeiten, vondenen die Sage wie Fabel klingt, strebten die Menschen nach einerKnude des Himmels und der Erde, und der Erscheinungen beiderRegionen; beide Gegenstände wurden von den größten Geistern allerZeiten besprochen, bcurthcilt und erst später auch genauer untersucht.In der Geognosic wie in der Astronomie gehört eine große Massevon gut gewählten Beobachtungen und Erfahrungen "dazu, bevordort die Erde und hier das Planetensystem in ihrer Constitutionrichtig aufgefaßt werden können. Die Menschen warteten aber denZeitpunkt nicht ab, bis die erforderlichen Thatsachcn und Erfahrun-gen gesammelt waren. Sie zimmerten sich aus ihren Ideen eineWelt zusammen, die dann freilich von der wirklichen sehr bedeutendverschieden war. In der Astronomie reicht eine Art von Vorkennt-nissen, die mathematischen, hin, um die Erscheinungen richtig auf-zufassen und zu deuten. Und da die Mathematik schon früh einesehr bedeutende wissenschaftliche Ausbildung gewann, so machte auchdie Astronomie von den frühesten Zeiten an sehr sichere Fortschritte.Ganz anders verhält es sich mit der Geognosic. Soll diese Wissen-schaft gründlich angebaut werden; so setzt dies außer der Mathematikund Astronomie noch sehr gründliche Kenntnisse der Physik, Chemie,der Naturgeschichte im Allgemeinen und besonders der Mineralogievoraus. Und da nun diese nothwendigcn Hülfswissenschaften derGeognosic erst in neuerer Zeit denjenigen Grad der Ausbildung ge-wannen, der sie befähigte, über die verwandten wissenschaftlichen
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