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Die Constitution des Erdkörpers und die Bildung seiner Rinde
Entstehung
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Wärmczunahme beträgt also für 99^ par. 1 ° I!, Die Soolcaus dem Bvhrloche von Artern, welche aus einer Tiefe von IWlllemporgehoben wird, zeigt eine Temperatur von° Ii, DieBohrlöcher bei Bascl-Augst zeigten in einer Tiefe von 414^, nachMerian's Beobachtungen, eine Wärmczunahme von I" Ii. fürjede 119 par. Fuß.

Die Reihe dieser Beobachtungen könnte noch ansehnlich ver-mehrt werden. Dies scheint aber unnöthig, da die mitgctheiltenBeobachtungen die Thatsache der mit der Tiefe zunehmenden Wärmesicher nachweisen.

Wenn es aber darauf ankäme, die Tcmperaturzunahmc in ge-nauen Zahlen auszudrücken; so hatten freilich möchlichst viele Beob-achtungen in ihren Resultaten zusammen gestellt werden müssen.Dazu scheint es jedoch noch nicht an der Zeit zu sein. Die vor-handenen Beobachtungen reichen zu solchem Zwecke nicht tief genug,und es sind, trotz der sehr verdienstlichen Bemühungen von Bi-schof und Reich, dieselben noch immer nicht von störenden Ein-flüssen frei genug erhalten, und alle Ncbenumstände umfassend ge-nug berücksichtigt worden, um den Anfodcrungcn einer größernGenauigkeit zu genügen. Eben so wenig haben die bisherigenBeobachtungen den Punkt zur Entscheidung gebracht, ob unterdem Aequator, wie nach theoretischen Gründen zu erwarten steht,im Innern der Erde eine raschere Temperaturzunahmc statt findet,als in hohen geographischen Breiten.

Zusatz Z (zuS. 21).

Wenn sich ein Verzcichniß aller fossilen Uebcrreste des urwelt-lichen Pflanzen- und Thicrreichs auf beschranktem Räume mirthei-len ließe, so würde ich dasselbe hier folgen lassen. Da dies abernicht möglich ist, so gebe ich hier nur cm Verzcichniß der fossilenhöhern Thier-Specics. Wer aber weitere Belehrung über diesen in-teressanten Gegenstand wünscht, ohne denselben wissenschaftlich durch-dringen zu wollen, den darf ich auf die vortreffliche Geologie, oderdie Urwelt und ihre Wunder, von Buckland, verweisen, wovonzwei deutsche Übersetzungen, freilich von ungleichem Wcrthe, vor-handen sind.

Beim ersten Austreten des Thicrreichs in der Grauwacken-qruppe treten gleichzeitig die vier Haupt-Verzweigungen des Thier-reichs: Strahlenthiere, Wcichthicre, Glicdcrthiere undWirbelt hicre ins Dasein. Von Wirbelthicrcn kommen ausdieser Periode nur Fische vor, uud diese stcheu in der Übergangs-zeit obenan in der Reihe lebendiger Wesen. Nach Agassiz fin-det sich unter den Fischen dieser Zeit kein solcher durchgreifenderUnterschied, wie in spätem Zeiten und jetzt zwischen Meer- undSüßwasser-Fischen. Wenn aber auch die Thierwclt in den erstenZeiten der Erdbildung von der jetzigen sehr verschieden war; so re-prasentirte sie doch schon alle später» Formen, so daß es bei der