— 7» —
Erweiterung unserer Kenntnisse der Versteinerungen nie nöthig ge-worden ist, neue Thier-Elasten aufzustellen.
In der Periode der Flötzgcbirge stieg das Thicrreich zu denReptilien auswärts, und dieselben stehen in diesen Zeiten an derSpitze der Thiergeschlechter. In der Gruppe des rothcn Sand-steins kommen die folgenden Reptilien vor:
1) ?Ii)w8suru8 eplinäcieoilon.
2) IZIilstotlonsAnrus IzeZori.
3) Iclrtkzosaurus I^unsvillsnsis.
INesiosaurus.
5) Ein dem Crocodill ähnl. Thier.
6) Eine riesenhafte tllwlonis.
In der Oolithengruppe sind folgende Reptilien gesunden worden:
1) Kavial brevirostri8.
2) ?Ie8io8auruS rscentior, varina-Iu8, pentaZonu8, trixonu8, ma-erocepl>alu8.
3) IclUll)08suru8 communi8,pialyo-<Ion, lsnuiro8lri8, interine^iu8,con>sorini8.
AlLA»to8Suru8 Zuolilaniij.
5) Ieleo8auru8 Ls<lomsn8i8.
ti) Lrococlilu8 pri8cu8, e^iin3riro8-Iri8, breviro8lri8.
Merkwürdig sind noch die Fußstapfen von mehreren unbekann-ten Vierfüßern" und Vögeln auf Platten von rothcm Sandstein,welche man bei Hildburghausen, Dumfries und im Connccticut-Thale aufgefunden hat.
Außerdem baben sich in der Oolithengruppe Ucberreste gefundenvon einer Art Bcutelthier sviclolptris IlucRImuli) und von Insek-ten aus den Familien lübelluln, ^.esotum, ^Krion.
Die Krcidcgruppc verwahrt die Skelette der folgenden Reptilien:
7) ?IerocIactz'Iu8 Ic>NAico8tci8, dro-virostri8, Aranä>8, cra88irc>8tri8,meäiu8, Aliln8teri, macroiux.
8) Lkelonia.
9) >Io8»8auru8 bavaricu8.19) Nacl>eo8!>uru8 gcseilj8.1t) ?Ieuro8!>uru8 0oI3l)i88ii.
12) I^aeerta »eptunia, ziZantea.
13) Luri8lernum.
11) IVIaero8ponc>jIu8 IZoIIen8i8.
1) itlo8a8auru8 klossmaiini.
2) Lroco6itu8 A-Ivu3onien8i8, pri8-
0U8.
3) Ueptor)ncllu8.
1) iKuanoäon anglieum.
5) I1leAa>08auru8 Luclclanäi.
6) 'Icianix, Um) 8, Llwtonia, ?Ie-8>o8auru8, ktero<tael)1u8.
Das Tertiär-Gebirge, also die Gcbirgsgruppen über der Kreide,theilcn Lpcll und Deshayes, auf Grund des Verhältnisses ihrerfossilen Muscheln, in vier Formationen ein. Die erste Formationnennen sie die eocenischc, weil in ihr gleichsam die Morgenröthc derjetzigen Schöpfung anbricht. Die zweite Formation heißt die mio-ccnische, weil die Minderzahl der in ihr begrabenen Thierschöpfungmit der heutigen übereinstimmt. Die dritte und vierte Formationheißt die ältere und neuere pliocenischc, weil in diesen Schichtendie Mehrzahl der fossilen Muscheln der jetzigen Thierwclt noch an-gehört. Nach Deshayes enthält das Tertiär-Gebirge 3036 Artenfossiler Moluskcn, wovon 1238 der eocenischen, 1021 der mioceni-schcn und 777 der plioccnischen Formation angehören. Und unter100 fossilen Molusken-Arten, kommen in der eocenischen Periode3'/z Art, in der miocenischen Periode 18 Arten, in der altern plio-